Wochenschau: Niessen und Fingernägel lackieren sind nicht die beste Kombination


Es gibt schon verflixte Wochen, wenn nicht sogar Monate, die hier aber wenn sie in einer psychoanalytischen Freud à la Katja-Theorie wiedergegeben würden, wohl die Page überlasten würden. Also belass ich es bei einer Kleinigkeit, einer nichts aussagenden Tatsache, die einem im Augenblick des Geschehens aber so durcheinander bringen kann, dass man kaum mehr weiss, wo oben und unten ist.
Ich spreche von den Momenten im Leben, in denen man eigentlich einen Plan A hatte und gleich von unsichtbarer Hand ein Plan B dazwischen geworfen wird, der Plan A zwar teilweise glücken lässt aber doch mit einem grossen Umweg oder mit Folgen, die man aus zeittechnischen Gründen natürlich auch nicht unbedingt bräuchte, einhergeht.
Ich spreche noch deutlicher vom idyllischen und fast schon meditativen Moment des Fingernägellackierens, bei welchem man – sicherlich auch dank den tollen Dämpfen – gleichermassen in andere Sphären oder Zeiten abdriften kann. Dumm ist in dem Moment nur, wenn Plan B dazwischen kommt und dieser auch noch Niessen heisst.
Ihr könnt euch kaum vorstellen, was für ein Schlachtfeld ein kleines unerwartetes Niessen hinterlassen kann, wohin Nagellack überall hinfliegen kann. An Stellen, an die man sonst kaum denkt, findet Nagellack nach so einem Niessanfall problemlos seinen Weg.
Ich überlege mir mittlerweile schon, vor dem nächsten Lackieren die ganze Wohnung rot zu streichen…
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