Wochenschau: Don’t touch this!


Schon Winnetou war sich des Trends von um den Kopf gewickelten Bändern bewusst, genau so erging es dann auch tausenden anderen in den 80er Jahren und heutzutage lebt die Mode bei all denen weiter, die entweder in den 80ern hängen geblieben sind oder sich einfach modebewusst oder von der Mode beeinflusst die Haare umbinden.
Die Bänder versprechen nicht nur die optimale Zurschaustellung des eigenen Kopfes, sie sorgen desweiteren auch für die Zähmung widerspenstiger Haare. Fransen kann auf diese Art schnell der Gar ausgemacht werden, sie können sich nicht in der Augengegend breit machen und auch in so manch verzwickter Lage sorgen sie für den Zusammenhalt der Gedanken und für die Bewahrung eines kühlen Kopfes. Gut, Letzteres ist nicht wissenschaftlich erwiesen, aber eine schöne These, um die Bänder noch öfter und stolzer zu tragen.
Leider ist aber auch diese Modeerscheinung nicht unfehlbar. So kann doch innert einiger Zeit der Gummizug ausleiern, was zu einem konstanten, Nerven zehrenden Unterfangen wird, wenn einem das schöne Stück dauern auf Augenhöhe rutscht.
Wobei man dann bei genauerer Betrachtung eine frappierende Ähnlichkeit mit Geordi La Forge von Star Trek aufweist und somit ein weiteres Statement setzen kann.

Ausserdem stimuliert es bei gewissen Menschen das altbekannte “Zieh-Dran-Syndrom”, weit besser bekannt unter denen von euch die gerne Hosenträger anziehen und damit sicher schon die eine oder andere schmerzliche Erfahrung machen mussten.
Beim Kopfband kann aber ziemlich schnell gegen diese Syndrom-Kinder eingegriffen werden. Mit Abwehrbewegungen kann der Hand, die, auf die Stirn gezielt, daher rauscht, sehr schnell entgegnet werden.
Im schlimmsten Fall kommt es zu Verlusten auf der Seite des Gegenübers. Aber selber schuld. Denn die Regel Nummer eins bei Kopfbändern lautet: Don’t touch this.
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