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	<title>Blog - kinkimag.com &#187; shamblebaby</title>
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	<description>das neue lifestyle magazin der schweiz</description>
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		<title>Shamblebaby fühlt sich wie ein Eisbär in der Wüste</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 06:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>shamblebaby</dc:creator>
				<category><![CDATA[kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[shamblebaby]]></category>

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		<description><![CDATA[Langsam hab ich die Nase voll davon, mich wie ein Eisbär in der Sahara zu fühlen. Ein übergewichtiger Eisbär mit Pelzmantel…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Langsam hab ich die Nase voll davon, mich wie ein Eisbär in der Sahara zu fühlen. Ein übergewichtiger Eisbär mit Pelzmantel. Ich habe mich jetzt entschlossen, den Sommer nicht mehr zu mögen. Jedenfalls nicht die ganze Zeit. Vor allem nicht in der Zeit, in der ich im Büro sitze.</strong></p>
<p><em><img title="Shamblebaby hat heiss" src="../wp-content/uploads/2009/09/Shamblebaby.jpg" alt="Shamblebaby hat heiss" width="480" height="471" /></em></p>
<p>Dann verfalle ich nämlich jedes Mal, wenn sich der <strong>Ventilator gütigerweise zu mir dreht</strong>, in wildes Gejubel. Den Rest der Zeit verbringe ich damit, mir einzureden, ich befände mich an einem <strong>Strand an der Côte d’Azur</strong>. Das wäre nämlich momentan der einzige Platz, wo ich diese Temperaturen aushalten würde. Mal ehrlich – <strong>ich habe den ganzen Winter über gejammert</strong> und Flüche zwischen meinen klappernden Zähnen hervorgestossen, es sei zu kalt. <strong>Aber jetzt ist es mir zu heiss</strong>.</p>
<p>Ja, so eine bin ich. <strong>Am wohlsten fühle ich mich im Frühling oder Herbst</strong>. Ich mag es schon, mich einzukuscheln, ich mag Layer-Outfits und ich mag geschlossene Schuhe. Aber das Thermometer sollte dabei <strong>nicht unter 12 Grad</strong> fallen. Bis dahin halte ich es locker aus. Bei allem darunter fange ich an zu frieren und folglich auch zu jammern. <strong>Ich hasse frieren</strong>. Genauso funktioniert das Spiel auch in die andere Richtung: ich finde es super, am Abend zum Ausgehen nur ein Jäckchen mitnehmen zu müssen und am Morgen ohne Wollmütze rauszugehen. Jedoch macht mein Kreislauf ab <strong>etwa 25 Grad</strong> Luftsprünge – oder eben auch nicht. <strong>Ich hasse eben nun mal auch schwitzen</strong>. Den ganzen Tag in einem sedativen Zustand auf der Jagd nach dem nächsten Lüftchen zu verbringen gehört nicht unbedingt zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Ich freue mich also auf den Herbst wegen folgender Dinge:</p>
<p>- Ganz ehrlich: <strong>wegen des Regens</strong>. Ich mag Regen. Im Sommer regnet es viel zu wenig und wenn, dann gewittert es meistens auch noch und das mag ich absolut gar nicht. Wenn es regnet, ist es ausserdem wunderbar, sich ins Bett zu kuscheln und einzuschlafen. Oder auch aufzuwachen.</p>
<p>- Wie bereits erwähnt wegen der zahlreichen Möglichkeiten, endlich mal wieder <strong>die ganzen Kleider</strong>, die man hat auch ANZUZIEHEN. Im Sommer würde ich am liebsten nur im Bikini rumlaufen. Aber ob das im Büro so gut ankommen würde, ist fraglich (den Italiener würde es wahrscheinlich freuen. Vielleicht setze ich das auf meine &#8220;Things to do the day before my apprenticeship is over&#8221;-Liste).</p>
<p>-Ich kann <strong>besser schlafen</strong> wenn die Luft nicht so stickig ist, dass man sie mit einem Tortenheber portionieren könnte.</p>
<p>-Man muss sich nicht mehr <strong>ständig eincremen</strong>. Seit ich eine Dokumentation über eine Sonnen liebende Frau gesehen habe, deren Haut unter dem Mikroskop wie ein zehn Mal benutzter Kaffeefilter ausgesehen hat, creme ich mich im Sommer immer ein. Auch wenn ich nur ins Büro muss. Dadurch bin ich zum Schluss gekommen: keine Sonnencreme‚ zieht ultraschnell ein und hinterlässt keinen <strong>Fettfilm</strong>. Keine. Jedenfalls keine in meinem Universum.</p>
<p>- Manchmal bin ich sehr faul. Vor allem Abends. Dann ziehe ich mich <strong>mit einer Tasse Tee ins Bett zurück und lese</strong>. Oder schaue Filme. Im Sommer habe ich immer das Gefühl, ich müsse raus weil ja so schönes Wetter ist. Ich ende dann meistens auf dem Balkon am Rauchen (UND SCHWITZEN. Und fluchen über das Schwitzen).</p>
<p>Jetzt muss ich nur noch irgendwie rausfinden, ob ich bis dahin jemanden mieten kann, der ständig neben mir herläuft und mir mit einem Palmenwedel Luft zufächert. Ebay?</p>
<p><em><a href="http://glitter-diamond.blogspot.com/">Shamblebaby</a> </em><em><strong><a href="../tag/shamblebaby/">schreibt für kinki</a></strong> und </em><em>hofft, sich bis zur nächsten Kolumne nicht in Wasserdampf aufgelöst zu haben und schreibt nächste Woche wieder über Sinniges und Unsinniges aus ihrer glitzernden Alltagswelt.</em></p>
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		<title>Shamblebaby will nicht geholfen werden</title>
		<link>http://kinkimag.com/blog/shamblebaby-will-nicht-geholfen-werden/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 08:38:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>shamblebaby</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[shamblebaby]]></category>

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		<description><![CDATA[Was geschieht, wenn die Menschen offensichtlich wichtigeren Gedanken nachsinnen, als dem des Händewaschens.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es grenzt fast schon an eine Tragödie. Ja wirklich, eine <strong>Tragödie</strong>, und gleichzeitig <strong>Unterhaltung</strong> auf höchstem Niveau. Ich arbeite ja jetzt in einem <strong>Grossraumbüro</strong>. Das an sich ist keineswegs tragisch, wir haben sogar so einen<strong> lustigen Automaten</strong> in der Küche, wo man sich kohlensäurehaltiges Wasser abzapfen kann, wenn man will. Das heisst <strong>Power Water</strong>, das Zeug. Der Wahnsinn.</p>
<p>Mitarbeitermotivation beginnt in Zürich anscheinend schon beim Trinken. Und wo wir schon beim Wasser trinken sind, folgt unausweichlich das Thema <strong>&#8220;Wasser-irgendwo-wieder-rauslassen&#8221;</strong>. Keine Angst, das hier wird keine Kolumne über die neueste <strong>Eigenurintherapie</strong>. Die Tragödie spielt sich viel mehr vor der Toilette, auf einem Stück Papier an der Wand ab: eine <strong>Anleitung zum Hände waschen</strong>. Ja, wirklich. Man hat ja jetzt eine Riesenangst vor der <strong>Schweinegrippe</strong>, das ist sozusagen der neuste Shit. Einigen von euch dürfte sie auch schon über den Weg gelaufen sein. Die Anleitung, nicht die Grippe. (In meiner Fantasie sieht die Grippe in Persona übrigens aus wie <strong>Ozzy Osbourne</strong> nach einer, selbst für seine Verhältnisse, wilden Nacht. Ohne Abschminken danach. Mit ungewaschenen Haaren und dreckigen Fingernägeln.)</p>
<p>Vielleicht arbeitet ihr selber in einem <strong>übervorsichtigen Grossraumbüro</strong>, vielleicht hängen diese Anleitungen aber auch einfach seit neuestem neben jedem Brünneli, wo sich Hinz und Kunz die Hände wäscht. Oder eben waschen sollte. Falls man aus irgend einem Grund vergessen haben sollte, wie man sich korrekt die Hände wäscht, gibt es ja jetzt diese <strong>illustrierten Lebensretter</strong>. (Wobei mir – ausser plötzlicher Amnesie – wirklich kein Grund einfällt, warum man daran erinnert werden muss.)</p>
<p><img title="Shamblebaby Anleitung" src="../wp-content/uploads/2009/08/Shamblebaby_Anleitung.jpg" alt="Shamblebaby Anleitung" width="480" height="360" /></p>
<p>Ich fasse mal kurz zusammen: Hände anfeuchten, Seife nehmen, Seife aufschäumen, Seife verteilen, Finger ineinander verhaken und kräftig reiben (Daumen nicht vergessen), Seife abspülen, Handtuch nehmen und damit den Wasserhahn abdrehen, mit dem Handtuch die Hände abtrocknen. Die Anleitung auf Papier verspricht: IHRE HÄNDE SIND JETZT SICHER! Juhui! Kann ich mit meinen Händen jetzt ohne Handschuhe die Pizza aus dem Ofen nehmen oder endlich auf die <strong>lästigen Gummidinger</strong> beim Haarefärben verzichten? <strong>Sind meine Hände jetzt feuer- und säureresistent? </strong>Das ist ja wunderbar! Und das alles nur dank gründlichem Händewaschen!</p>
<p><em>Nach einer kurzen Grippe – Quatsch, nach einer kurzen Ferienpause – ist</em><em><a href="http://glitter-diamond.blogspot.com/" target="_blank"> Shamblebaby</a></em><em> wieder back on Tracks und</em><em> <strong><a href="../tag/shamblebaby/">schreibt für kinki</a></strong> über Sinniges und Unsinniges aus ihrer Alltagswelt.<br />
</em></p>
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		<title>Shamblebaby nimmt sich eine Auszeit</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 10:09:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>shamblebaby</dc:creator>
				<category><![CDATA[kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[shamblebaby]]></category>

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		<description><![CDATA[Gute Dinge brauchen ihre Zeit: Wein, Bücher und Käse zum Beispiel. Nun braucht auch Shamblebaby ein bisschen mehr Zeit für sich – und nimmt zum zweiten Mal Abschied.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-7686" title="Shamblebaby nimmt eine Auszeit" src="http://kinkimag.com/blog/wp-content/uploads/2009/06/kinkimagazine_shamblebaby_auszeit_HEADER.jpg" alt="Shamblebaby nimmt eine Auszeit" width="480" height="360" /></p>
<p><strong>Die spinnen doch in der Schule</strong> – drücken die den armen Schülern einfach noch eine <strong>Projektwoche</strong> rein, so kurz vor den Sommerferien. Und das ist anscheinend noch nicht genug, nein, damit man sich das bisschen Freizeit am Wochenende ja nicht mit Spasshaben vertreiben kann (womöglich auch noch am Open Air St. Gallen, um Gottes Willen!), gibt’s am Montag darauf auch noch eine <strong>fette Abschlussprüfung</strong> über das, was man sich innerhalb von fünf Tagen ins Hirn pressen musste. Das nächste (und letzte) Lehrjahr wird bestimmt nicht einfacher, was das Lernen angeht. Und so ganz nebenbei muss auch noch die Arbeit für die wohl wichtigste Bewerbung meines bisherigen Lebens fertiggestellt werden.</p>
<p><strong>Ich springe also zur Zeit im Viereck</strong>, obwohl ich lieber tanzen würde. Ich rauche etwa dreimal so viel, weil ich Stress schlecht ertrage. Ich mutiere zu einem unausstehlichen Menschen, wenn ich unter Druck stehe. Es bleibt mir also nur zu tun, was man in Krisensituationen nun einmal tun muss: <strong>we</strong><strong>grationalisieren, einsparen</strong>.</p>
<p>Leider habe ich momentan weder die <strong>Zeit zum Schreiben</strong>, noch kommen mir die richtigen Ideen. Es ist wie so oft: <strong>die Vernunft siegt</strong> (da können Tocotronic noch so laut singen), ich werde euch ab sofort also <strong>meine Kolumne nur noch alle vier Wochen</strong> präsentieren können. Oder zum Frass vorwerfen. Je nachdem. Bis zur nächsten erwarte ich ein paar Tipps zur Entspannung und Stressprävention.</p>
<p>Merci und bis bald.</p>
<p><em><a href="http://glitter-diamond.blogspot.com/">Shamblebaby</a> lebt in der Nähe von Basel und <strong><a href="http://kinkimag.com/blog/tag/shamblebaby/">schreibt für kinki</a></strong> über Sinniges und Unsinniges aus der Musik- und Modewelt.</em></p>
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		<title>Shamblebaby undervocer</title>
		<link>http://kinkimag.com/blog/shamblebaby-undervocer/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 09:23:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>shamblebaby</dc:creator>
				<category><![CDATA[kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[shamblebaby]]></category>

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		<description><![CDATA[Shamblebaby lauscht gerne! Ob im Zug, im Kleidergeschäft oder in der Badi hört sie besonders gerne den Gesprächen zu, die nicht an sie gerichtet sind.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-7203" title="Shamblebaby lauscht" src="http://kinkimag.com/blog/wp-content/uploads/2009/06/shamblebaby_tratschen.jpg" alt="Shamblebaby lauscht" width="480" height="318" /></p>
<p><strong>Also ich höre ja total gerne anderen Leuten zu.</strong> Besonders im Zug oder im Bus. Und zwar auch denen, die ihre spannenden Geschichten eigentlich gar nicht mir, sondern ihrem Gegenüber oder Telefonpartner erzählen wollen.</p>
<p>Ich gehöre sogar zu der Sorte Mensch, der <strong>den iPod auf stumm schaltet</strong>, nur damit ich zumindest akkustisch besser verstehen kann, was der hübsche Blonde da gerade auf Französisch in sein Telefon flötet. Oder die beiden Mädchen mit den Plastiknägeln miteinander zu tratschen haben. Was ich auch immer gerne belausche sind Streits oder Lästerattacken – <strong>Unerhaltungsfaktor: zehntausend! </strong>Dann gibt es noch solche Fälle, in denen ich gar nicht anders kann, als zuzuhören.</p>
<p>So geschehen letztes Wochenende in einem Geschäft, das mehr oder weniger gute Kleider verkauft. Ich streune also etwas gedankenverloren zwischen zerwühlten Kleiderhaufen und von der Decke hängenden Jeans umher, während meine Ohren von irgend einer Technoscheisse vergewaltigt werden. Als ich mich frage, was zur Hölle ich eigentlich hier mache und den Laden bereits wieder verlassen will, werde ich aufgrund von Stimmen, die etwa so angenehm waren wie Kreissägen, auf folgendes <strong>Gespräch</strong> aufmerksam:</p>
<p>„Also wäisch, ich bi jo geschtr so im Usgang gsi mit dä Krissi wäisch, simmer ims Club gange oder, und denn hets döt so eini gha mann, i säge dir, (Lautstärke wird verdoppelt) WAS DIE AGHA HET, MANN!“</p>
<p>„Verzell, was?“</p>
<p>„Wäisch, so Shorts mit Strumpfhose, aber imfall käi normali Strumpfhose, sondern (wieder dezent lauter werdend) LEOPARDSTRUMPFHOSE! Mann wie das usgseh het! Schaisse mann! I ha dänkt, i verrecke!“</p>
<p>Ich blicke auf meine <strong>bestrumpfhosten Beine</strong>, die in alten <strong>Jeansshorts</strong> enden und denke an meine geliebten Exemplare mit Leodruck, ein Mitbringsel aus Berlin.</p>
<p>Ich weiss schon, warum ich solche Geschäfte normalerweise eher meide.</p>
<p><em><a href="http://glitter-diamond.blogspot.com/" target="_blank">Shamblebaby</a> lebt in der Nähe von Basel und <strong><a href="../tag/shamblebaby/">schreibt für kinki</a></strong> über Sinniges und Unsinniges aus der Musik- und Modewelt.</em></p>
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		<title>Shamblebaby mag keine Castingshows</title>
		<link>http://kinkimag.com/blog/shamblebaby-mag-keine-castingshows/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 05:44:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>shamblebaby</dc:creator>
				<category><![CDATA[kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[shamblebaby]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie wird man heutzutage zum Star? Über Castingshows natürlich! Und jeder ist ein potentieller Kandidat, denn Talent ist nicht gefragt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie wird man heutzutage zum Star?</strong></p>
<p>Ganz einfach, man bewirbt sich bei einer <strong>Castingshow</strong>. Muss man dazu irgendwelche Talente mitbringen? Nein! Denn das erste Album, das man herausbringen wird, ist sowieso schon fertiggestellt, bevor die Band an sich überhaupt existiert. Die Texte sind geschrieben, die Instrumente aufgenommen, nur der Gesang fehlt noch. Und selbst das ist heute dank Computertechnik kein Problem mehr – wirklich singen muss man also auch nicht können.</p>
<p><em><img class="aligncenter size-full wp-image-6984" title="Shamblebaby Castingshows" src="http://kinkimag.com/blog/wp-content/uploads/2009/06/shamblebaby_castingshows.jpg" alt="Shamblebaby Castingshows" width="480" height="360" /></em></p>
<p>Die Vorstellung ist wirklich verlockend: man meldet sich bei <strong>‚Musicstar’</strong> an, singt ein bisschen, erzählt den Medien und der Jury (vorwiegend bestehend aus einem dummen Weibchen, einem ebenso blöden Grossmaul, das durch den Juryposten versucht, seinen endgültigen Untergang noch ein bisschen länger hinauszuzögern, und einem halbwegs ernstzunehmendem Urgestein aus der Musikerszene) etwas von ‚harter Zeit’ und ‚Nerven verlieren’ et voilà, schon hat man Andy Warhols berühmte <strong>fünfzehn Minuten Ruhm</strong>. Mit etwas Glück sogar ein halbes Jahr davon. Denn wirklich nachhaltig erfolgreich sind solche Castingbands selten. Um ehrlich zu sein – nie. Den richtig grossen Erfolg haben Bands, die sich selber aufgebaut haben. Durch nächtelange, schweisstreibende Proben, selbstgeschriebene Texte und kräftezehrende Konzerte in ranzigen Clubs vor zehn betrunkenen Zuschauern.</p>
<p>Ich kann zwar die Faszination solcher Sendungen durchaus verstehen – jeder Mensch ist im Innern ein kleiner Voyeur – aber meiner Meinung nach machen Formate wie ‚Musicstar’ die Musikwelt kaputt. Wo bleibt die Seele, das Herzblut des vermeintlichen Künstlers, wenn er oder sie von der ersten Sekunde an bis zum Anschlag vermarktet wird? Das ist es nämlich, was man als Gewinner einer solchen Sendung ist und bleiben wird: eine Marke ohne Wiedererkennungswert (egal, wie sehr man als ländliches Mauerblümchen einen auf dreckigen Rockstar macht). Denn was fehlt, ist der Grundstein, auf den der Erfolg eines Musikers aufbaut: Authentizität.</p>
<p><em><a href="http://glitter-diamond.blogspot.com/" target="_blank">Shamblebaby</a> lebt in der Nähe von Basel und <strong><a href="../tag/shamblebaby/">schreibt für kinki</a></strong> über Sinniges und Unsinniges aus der Musik- und Modewelt.</em></p>
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		<title>Shamblebaby mag Tattoos</title>
		<link>http://kinkimag.com/blog/shamblebaby-mag-tattoos/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 May 2009 12:45:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>shamblebaby</dc:creator>
				<category><![CDATA[kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[shamblebaby]]></category>

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		<description><![CDATA[Tausende kleine Nadeln, die sich unter deine Haut bohren und dort sekundenlang in der selben Stelle herummetzeln.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://kinkimag.com/blog/wp-content/uploads/2009/05/shamblebaby_tattoos.jpg" alt="Shamblebabys Tattoo" title="Shamblebaby mag Tattoos" width="480" height="360" class="aligncenter size-full wp-image-6679" /></p>
<p>Es ist ja jetzt wieder Sommer. Bald jedenfalls. Und Sommer bedeutet <strong>wenig Stoff am Körper</strong>, was wiederum die Blicke aufs <strong>nackte Fleisch</strong> freigibt. Mein nacktes Fleisch ist teilweise <strong>tätowiert</strong>. Es sind nicht viele, aber eins sieht man im Sommer die meiste Zeit über doch ganz gut. </p>
<p>Meine Lieblingsfragen von untätowierten, unwissenden Menschen sind: &#8220;Ist das jetzt wirklich voll für immer und so?&#8221; und &#8220;Hat&#8217;s wehgetan?&#8221;. Ähm, hallo? <strong>ALLE Tattoos sind für immer</strong>. Ausser die, die&#8217;s früher in den Chips-Verpackungen und Mickey-Mouse-Heftli als Extra gegeben hat, und die wir uns mit zwölf auf die Arme (auf die <strong>Hände</strong>, den <strong>Bauch</strong> und die <strong>Beine</strong>) geklebt haben. Und wie eins von denen sehen meine ja Gott sei Dank nicht aus. Dann noch zur Frage, ob&#8217;s weh tut – natürlich. Tausende kleine Nadeln, die sich unter deine Haut bohren und dort sekundenlang <strong>in der selben Stelle herummetzeln</strong>, das ist nicht unbedingt ein angenehmes Gefühl. Die ersten paar Sekunden jedenfalls nicht. Danach wird&#8217;s sehr angenehm, fast schon schön. Dazu kann ich nur sagen, ich verstehe, was <strong>Angelina Jolie übers Tätowieren</strong> gesagt hat, recherchieren könnt ihr selber.</p>
<p>Was viele Leute auch noch als Gegenargument für Tattoos anbringen ist die Sache mit dem <strong>Älterwerden</strong>. &#8220;Aber wenn&#8217;t denn emol alt und runzlig bisch? Was machsch denn,hä?&#8221; Dann bin ich alt, <strong>geniesse mein Leben</strong> hoffentlich immer noch, wohne in einem <strong>geilen Haus</strong> (Wohnung reicht auch) mit dem <strong>schönsten Mann</strong> der Welt (den ich bis dahin hoffentlich gefunden habe) und habe eine super Zeit. </p>
<p>Ach so, im Bezug auf die Tattoos, meinst du? Naja, meine Haut wird sowieso <strong>früher oder später verrunzelt</strong> und <strong>schrumpelig</strong> sein (wenn ich nicht bald aufhöre zu rauchen, wird das eher früher als später der Fall sein), und ob dann da noch Farbe mit drauf ist oder nicht, <strong>kratzt mich kein bisschen</strong>. Hoffe ich jedenfalls.</p>
<p><em><a href="http://glitter-diamond.blogspot.com/" target="_blank">Shamblebaby</a> lebt in der Nähe von Basel und <strong><a href="http://kinkimag.com/blog/tag/shamblebaby/">schreibt für kinki</a></strong> über Sinniges und Unsinniges aus der Musik- und Modewelt.</em></p>
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		</item>
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		<title>Shamblebaby schreibt ihrem Helden</title>
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		<pubDate>Mon, 18 May 2009 08:16:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>shamblebaby</dc:creator>
				<category><![CDATA[kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[shamblebaby]]></category>

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		<description><![CDATA[Was geschieht, wenn man alte Lieder wieder ausgräbt und melancholisch wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Doherty,<br />
seit neuestem schreibt ja sogar die Klatschpresse Ihren Namen richtig und berichtet für einmal nicht über Ihre Drogeneskapaden und abgesagten Konzerte, sondern über das, was Sie am besten können und was Ihnen eigentlich schon lange gebührt: Ihre Musik. </p>
<p>Auch wenn es bereits wieder ein Weilchen her ist, dass Ihr erstes Solowerk erschienen ist – es gehört immer noch unbestritten zu den Favoriten meiner musikverwöhnten Ohren. Immerhin habe ich Ihre Scheibe in meine tägliche Playlist aufgenommen, wo sie sich zu Klassikern aus guten alten Zeiten gesellen darf. </p>
<p>A propos gute alte Zeiten: Mit Herrn Barât auf der Bühne waren sie besser. Definitiv. Nichts gegen ein bisschen Melancholie und verschüpftes Träumer-Dasein, wie man es auf &#8220;Grace/Wastelands&#8221; zur Genüge findet (und weswegen ich mich damals in den frühen Libertines-Zeiten überhaupt erst unsterblich in Sie verliebt habe. Seit &#8220;You’re my Waterloo&#8221; haben Sie mich für sich gewonnen. Mit Haut, mit Haaren, mit allem.), aber Sie und Carl bilden die vollkommene Verwirklichungen meiner schmutzigen Träume in musikalischer Hinsicht: geniales Songwriting, Sex pur in Form der Sänger und dreckig gespielte Gitarren, deren Solos einem beim Zuhören Orgasmen in den Gehörgängen bescheren.</p>
<p>Also bitte: Nicht nur ständig von einer möglichen Reunion reden, sondern machen. Und aufhören, in die Wohnung des anderen einzubrechen und ihm Sachen wegzunehmen. Das gehört sich selbst für einen Rockstar, mit oder ohne &#8220;r&#8221; hinten, nicht.</p>
<p><img src="http://kinkimag.com/blog/wp-content/uploads/2009/05/pete-doherty_carl-barat.jpg" alt="Schweisstreibend: Carl Barât und Pete Doherty" title="Schweisstreibend: Carl Barât und Pete Doherty" width="480" height="321" class="aligncenter size-full wp-image-6502" /></p>
<p><em><a href="http://glitter-diamond.blogspot.com/" target="_blank">Shamblebaby</a> lebt in der Nähe von Basel und <strong>schreibt für kinki</strong> über Sinniges und Unsinniges aus der Musik- und Modewelt.</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Shamblebaby will immer das, was sie nicht bekommen kann</title>
		<link>http://kinkimag.com/blog/shamblebaby-will-immer-das-was-sie-nicht-bekommen-kann/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 May 2009 06:59:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>shamblebaby</dc:creator>
				<category><![CDATA[kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[shamblebaby]]></category>

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		<description><![CDATA[Ihr kennt das bestimmt. Man will immer genau das, was man nicht kriegen kann. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ihr kennt das bestimmt. Man will immer genau das, was man nicht kriegen kann. </p>
<p>Das war ja schon früher so – die Spielsachen der Kindergartenfreundin waren <strong>IMMER toller</strong> als die eigenen. Die Klamotten der besten Pubertätsfreundin <strong>immer schöner</strong> und begehrenswerter als die im eigenen Kleiderschrank. Ganz zu schweigen von der Männerwelt – die, die man nicht haben kann, sind <strong>die Interessantesten</strong>. Und sollte man doch mal das Glück haben und den bekommen, den man will, entpuppt er sich nach kurzer Zeit als langweilig. Schon klar – <strong>der Jagdtrieb</strong> ist ja weg, dieses <strong>Spiel mit dem Feuer</strong>. Man hat sich schliesslich nicht verbrannt, darum kann man ja mit jemand anders weiterspielen. </p>
<p><img src="http://kinkimag.com/blog/wp-content/uploads/2009/05/gestiefelte-mieze_shamblebaby.jpg" alt="Shamblebabys Schuhe" width="480" height="360" class="aligncenter size-full wp-image-6243" /></p>
<p>Oder modisch gesehen: Ich wünschte, ich könnte <strong>enge, taillenbetonte Oberteile</strong> tragen. Kann ich aber nicht. Ich habe nämlich eine verkrümmte Wirbelsäule, da sehen enge Oberteile eher bescheiden aus. Ich würde gerne mal <strong>ein richtig schönes Dekolletee</strong> ausführen – geht aufgrund von zu wenig Füllmaterial aber auch nicht. </p>
<p>Ausserdem würde ich <strong>jemanden umbringen</strong>, wenn ich dafür sofort Gitarre spielen könnte – ich will schon seit einem Jahr anfangen, aber ich habe einfach zu wenig Geduld, ein Instrument spielen zu lernen. </p>
<p>Genau so beim Sport: ich sollte wirklich was tun. Die Treppen in der Schule sind <strong>der Tod</strong> für mich und meine Lungen (<strong>mit dem Rauchen aufzuhören ist keine Alternative</strong>, also muss ein Ausgleich her. Im Übrigen sitze ich den ganzen Tag im Büro, da wird man früher oder später verrückt, wenn man nicht dagegenhält).</p>
<p>Vor lauter Jammern sieht man aber oft nicht, <strong>was man denn eigentlich für Vorteile hat</strong>. Ich kann Ausschnitte bis zum Bauchnabel tragen, ohne dass ich Angst haben muss, dass was rauskullert. Ich kann Tamburin spielen, ganz ohne Übung. Für meinen inneren Schweinehund habe ich einen Stepper gekauft, den ich sogar ab und an benutze – um den Treppen in der Schule den Kampf anzusagen!</p>
<p>Und <strong>das mit den Jungs krieg ich auch noch hin</strong>. Denn wie sagen die Stones so schön – &#8220;you can’t always get what you want, but if you try sometimes you might find. You get what you need&#8221;.</p>
<p><em><a href="http://glitter-diamond.blogspot.com/" target="_blank">Shamblebaby</a> lebt in der Nähe von Basel und <strong>schreibt für kinki</strong> über Sinniges und Unsinniges aus der Musik- und Modewelt.</em></p>
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		<title>Shamblebaby hat einen Kater</title>
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		<pubDate>Tue, 05 May 2009 08:01:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>shamblebaby</dc:creator>
				<category><![CDATA[kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[shamblebaby]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist mal wieder ein Sonntag der Superlative. Die Nacht zuvor wurde durchgetanzt und folglich nur wenig geschlafen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist mal wieder ein Sonntag der Superlative.</strong></p>
<p>Die Nacht zuvor wurde durchgetanzt und folglich nur wenig geschlafen. Es war eine dieser Nächte, die man zuerst unter Strobolicht auf klebrigem Tanzboden und danach auf  einer Matratze bei einer Freundin verbracht hat. Verhältnis Schlaf zu Tanzen: eins zu einer Million. So weit so gut, Schlaf ist sowieso überbewertet – denkt man jedenfalls noch beim Aufstehen. Und während der ersten zwei, drei Stunden, die man wieder unter den Lebenden weilt.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-5989" title="Shamblebaby hat einen Kater" src="http://kinkimag.com/blog/wp-content/uploads/2009/05/shamblebaby_hat_einen_kater.jpg" alt="Shamblebaby hat einen Kater" width="480" height="360" /></p>
<p>Danach wird’s ganz schlimm, bei mir jedenfalls. Der Körper (vor allem der Kopf) leidet wie eine arme Sau unter seinem auf den Kopf gestellten Wasserhaushalt – Zigaretten und Alkohol sind ein teuflisches Duo dafür, was seit &#8220;Herr Lehmann&#8221; eigentlich jeder kennen sollte – die Elektrolyten. Man sitzt also da, der Schädel brummt, die Beine schmerzen und alles dreht sich. Nur diesmal ohne zuckendes Licht und ebensolche Körper, sondern allein zu Hause, bestenfalls auf dem Sofa oder im Bett.</p>
<p>So atemberaubend der Abend zuvor auch gewesen sein mag, ein Kater ist mein absolutes Albtraumszenario für den Morgen danach.</p>
<p>Da gibt’s nur eins: die schulischen und beruflichen Verpflichtungen, die man schon die ganze Woche erfolgreich ignoriert und hinausgeschoben hat (siehe Facebook-Gruppe &#8220;Ich habe ein Motivationsproblem, bis ich ein Zeitproblem habe&#8221;), endgültig auf die untersten Ränge der To-Do-Liste verweisen und sich der Reanimation des eigenen Körpers widmen. <strong></strong></p>
<p>Das Wichtigste: Salz. Und Wasser. Wenn’s sein muss auch noch Koffein. KEINE ZIGARETTEN.</p>
<p>Das Zimmer, in dem die Ausnüchterung stattfinden sollte, ist im besten Falle das eigene. Fenster auf, Licht aus, Alka-Seltzer runterfätzen und gute Nacht.<br />
In diesem Sinne – bis zum nächsten Wochenende!</p>
<p><em><a href="http://glitter-diamond.blogspot.com/" target="_blank">Shamblebaby</a> lebt in der Nähe von Basel und <strong>schreibt für kinki</strong> über Sinniges und Unsinniges aus der Musik- und Modewelt.</em></p>
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		<title>Shamblebaby versteht die Welt nicht mehr</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 07:52:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>shamblebaby</dc:creator>
				<category><![CDATA[kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[shamblebaby]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt da einige Dinge, die verstehe ich einfach nicht. Ich meine damit nicht das übliche Nicht-Verstehen von überflüssigen Mathe-Gleichungen oder komplizierten französischen Texten. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="aligncenter size-full wp-image-5767" src="http://kinkimag.com/blog/wp-content/uploads/2009/04/shamblebaby_3.jpg" alt="Shamblebaby versteht die Welt nicht mehr" width="480" height="320" /></strong></p>
<p><strong>Es gibt da einige Dinge, die verstehe ich einfach nicht. Ich meine damit nicht das übliche Nicht-Verstehen von überflüssigen Mathe-Gleichungen oder komplizierten französischen Texten. Die Dinge, deren Logik mir nicht in den Kopf will, sind ganz alltäglich:</strong></p>
<p>-    Warum verhängt die Stadt an der Aare seit neuestem Bussen für das Wegwerfen von Zigi-Stümmeln, platziert aber gleichzeitig ungefähr einen Aschenauffangbehälter pro Quadratkilometer? (Mir fällt kein besseres Wort für die Dinger ein. Aschenbecher im eigentlichen Sinn, sind das ja nicht. Die Dinger sind quasi in die Abfalleimer integriert – wäre ja auch mehr als dumm, Aschenbecher einfach auf die Strasse zu legen. Die wären nach einer Nacht alle weg.)</p>
<p>-    Wenn wir schon beim Rauchen sind: Warum gibt es Todeswarnungen auf Zigarettenpackungen, aber keine für Fettleibigkeit auf McDonald’s-Produkten?</p>
<p>-    Wieso zur Hölle schaffe ich es seit gut eineinhalb Jahren nicht, meine Haare wachsen zu lassen? (Dieses Thema allgemein würde übrigens genug Stoff für tausend Kolumnen liefern.)</p>
<p>-    Warum will man immer haben, was man nicht haben kann, und wenn man’s hat, ist es doch nicht so toll wie erhofft?</p>
<p>-    Warum sieht die H&amp;M-Kollektion jedes, JEDES Jahr gleich aus?</p>
<p>-    Wieso kaufe ich da trotzdem immer noch so oft ein?</p>
<p>-    Warum hat es letztes Jahr überall von Wayfarer-Fakes nur so gewimmelt und jetzt laufe ich mir die Hacken wund und finde trotzdem keine?</p>
<p>-    Wer kauft Lipgloss mit Minz-Geschmack für frischen Atem?</p>
<p>-    Warum ist am Ende des Geldes immer noch so viel Monat übrig?</p>
<p>-    Wieso kann man am Morgen, nachdem der Wecker geklingelt hat, immer besser schlafen als am Abend wenn man einschlafen soll?</p>
<p>-    Warum sind einem fremde Eltern (praktisch) immer sympathisch, fremde Grosseltern aber nicht?</p>
<p><strong>Fragen über Fragen. Vielleicht kann ich Euch nächste Woche eine Liste mit den besten Antworten präsentieren.</strong></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-5766" src="http://kinkimag.com/blog/wp-content/uploads/2009/04/shamblebaby_2.jpg" alt="Shamblebaby am Zigi-Stümmeln" width="473" height="315" /></p>
<p><em><a href="http://glitter-diamond.blogspot.com/" target="_blank">Shamblebaby</a> lebt in der Nähe von Basel und <strong>schreibt für kinki</strong> über Sinniges und Unsinniges aus der Musik- und Modewelt.</em></p>
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