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	<title>Blog - kinkimag.com &#187; protest</title>
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	<description>das neue lifestyle magazin der schweiz</description>
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		<title>3. Norient Musikfilm Festival 2012</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 08:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martina</dc:creator>
				<category><![CDATA[film]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine audiovisuelle Weltreise mit vielen Filmpremieren und spannenden Konzerten bietet das Programm des dritten Musikfilm Festivals Norient dieses Wochenende in Bern. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Morgen ist es wieder soweit, das <strong><a href="http://norient.com/productions/events/3-norient-musikfilm-festival/">Musikfilm Festival Norient </a></strong>vereint bereits zum dritten mal die beiden kulturellen Paradedisziplinen Musik und Film und lädt in Bern zu vier Tagen audiovisuellem Vergnügen mit Anspruch. Das übergreifende Thema des diesjährigen Festivals im Kino der Reitschule lautet <strong>&#8220;Parodie, Tanz und Sex: Andere Formen des Protests&#8221;</strong>.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-48871" title="norientmusikfilmfestival_2012_plakat_gross" src="http://kinkimag.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/norientmusikfilmfestival_2012_plakat_gross.jpg" alt="norientmusikfilmfestival_2012_plakat_gross" width="480" height="676" /></p>
<p>Diesen Protest hat das Organisatorenteam um Norient-Initiator Thomas Burkhalter an verschiedenen Orten der Welt ausfindig gemacht. Auf der Hand liegt die Thematisierung des<strong> Arabischen Frühlings</strong>. So startet das Festival morgen Donnerstag mit einer kurzen Einführung von <strong><a href="http://jacksonallers.wordpress.com/">Jackson Allers</a></strong> – ein in Beirut lebender amerikanischer Journalist beim Rolling Stone Magazine – zum Thema <strong>&#8220;Hip Hop and The Arab Revolution&#8221;</strong>. Anschliessend findet die Schweizer Premiere von <strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=OnGt2n-eDQU&amp;feature=player_embedded">&#8220;I ♥ Hip Hop in Morocco&#8221;</a></strong> statt, ein Dokumentarfilm von Jennifer Needleman und Joshua Asen, der einen tiefen Einblick in eine der Jugendkulturen Nordafrikas gibt und Erklärungen für die Revolutionen, Unruhen und Bürgerkriege bietet.</p>
<p>Anschliessend schildert der Film <strong><a href="http://vimeo.com/16108272">&#8220;At Night, They Dance&#8221;</a></strong> in bedrückenden Bildern den harten Alltag von Tänzerinnen in der Hauptstadt Ägyptens.</p>
<p>Am Freitag richtet sich der Fokus auf die Balkan-Region. Der Dokumentarfilm <strong>&#8220;Polyphonia – Albaniens vergessene Stimmen&#8221;</strong> von Björn Reinhardt und Eckehard Pistrick, die bei der Schweizer Premiere anwesend sein werden, porträtiert den Generationenkonflikt in Albanien am Beispiel albanischen Kulturguts, den polyphonen Gesängen aus den Bergen Albaniens. Es folgt der Film <a href="http://www.youtube.com/watch?v=2h0Id-1SyxI&amp;feature=player_embedded"><strong>&#8220;The Shukar Collective Project&#8221;</strong></a> über rumänische DJs und rumänische Roma-Musiker, die gemeinsam das <strong><a href="http://www.myspace.com/shukarcollective">Shukar Collective</a></strong> gründeten und Roma-Musik mit elektronischen Club-Sounds mischen.</p>
<p>Eine weitere Premiere ist der Kurzfilm <strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=OJ4REXuPWmw&amp;feature=player_embedded">&#8220;Life From the BBC&#8221;</a></strong>. Die Rapper Yaseen und TNT sind auf der Suche nach Elektrizität. Denn nur mit Strom können sie ihre Songs aufnehmen – und Strom ist keine Selbstverständlichkeit in ihrem Alltag in einem palästinensischen Flüchtlingslager im Libanon.</p>
<p>Wer Musik nicht nur auf der Leinwand sondern auch aus den Boxen erleben will, pilgert danach ins <strong><a href="http://www.bonsoir.ch">Bonsoir</a></strong> und  schwenkt seine Glieder an der Norient-Clubnacht zu den Beats von <strong>Xander Ferreira aka <a href="http://www.myspace.com/yogazelle">Gazelle</a></strong> . Der Club steht das ganze Wochenende im Zeichen der neu-afrikanischen Clubkultur.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-48879" title="DJ Edu" src="http://kinkimag.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/djedu.jpg" alt="DJ Edu" width="480" height="320" /></p>
<p><img style="border-style: initial; border-color: initial;" title="&quot;Coz Ov Moni&quot; by Russel Eni" src="http://kinkimag.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/Coz-Ov-Moni-by-Russel-Eni.jpg" alt="&quot;Coz Ov Moni&quot; by Russel Eni" width="480" height="270" /></p>
<p>Am Samstag führt uns die audiovisuelle Weltreise nach <strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=st9d6VwWDCw&amp;feature=player_embedded">Irland</a></strong>, wo der Musiker Roy Arbuckle im Film &#8220;Paradiso&#8221; von Alessandro Negrini zerstrittene Protestanten und Katholiken mittels eines Tanzballs zusammenführen will. Danach reisen wir weiter in die Welt des <strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=henIsjC55yI&amp;feature=player_embedded">Dancehall in Jamaika</a></strong>. Und kehren danach wiederum im Club Bonsoir ein, denn diesmal steht <strong><strong><a href="http://norient.com/productions/de/tag/dj-edu/">DJ Edu</a></strong></strong> hinter den Plattentellern. Der in London lebende Kenianer beglückt die Welt allwöchentlich mit seiner Radio-Show <strong><a href="http://www.bbc.co.uk/programmes/b007215q">&#8220;Destination Africa&#8221;</a></strong> auf BBC Radio 1Xtra und bringt uns auch live Coupé Décalé, Kuduro, HipLife und viele neue und alte Sounds aus Afrika. Nicht verpassen!</p>
<p>Den Abschluss des Festivals bildet am Sonntag <strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=xhKbiYohn6k&amp;feature=player_embedded">&#8220;Coz Ov Moni&#8221;</a></strong>, ein Pidgin-Hip-Hop-Comedy-Musical von King Luu und den <strong><a href="http://norient.com/tag/fokn-bois/">FOKN Bois</a></strong> aus Ghana sowie das Konzert ebendieser FOKN Bois, die zwischen rasantem Pidgin-Rap und urwüchsigem Gypsy-Sound ihre ganz eigene Musikwelt kreiert haben. Das Konzert findet im Rahmen der Bee-Flat Konzertreihe in der <a href="http://www.turnhalle-bern.ch/"><strong>Turnhalle</strong></a> statt.</p>
<p>Und das war noch längst nicht alles&#8230; Das vollständige Programm, sowie Hintergrundartikel und alle Trailer der programmierten Filme findet ihr auf der <a href="http://norient.com/">Website von Norient</a>, dem &#8220;network for local and global sounds and media culture&#8221;. Tickets können <a href="mailto:reservation@norient.com">hier</a> reserviert werden, für die Norient-Clubnächte läuft der Vorverkauf über <a href="http://www.starticket.ch/">Starticket</a>.</p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 300px; margin-bottom: 10px; margin-left: 0px; outline-width: 0px; outline-style: initial; outline-color: initial; display: block; line-height: 14px; border-top-width: 3px; border-top-style: solid; border-top-color:#000000; padding: 0px;">
<p><strong>Wann:</strong> Donnerstag, 12. bis Sonntag, 15. Januar 2012, jeweils ab 20 Uhr<br />
<strong>Wo:</strong> <a href="http://www.kino.reitschule.ch/">Kino in der Reitschule</a> / <a href="http://www.bonsoir.ch">Club Bonsoir</a> / <a href="http://www.turnhalle-bern.ch/">Turnhalle</a>, Bern</p>
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		<title>Olympia: &#8220;Ringen&#8221; um Macht</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 09:37:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kinki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[china]]></category>
		<category><![CDATA[olympia]]></category>
		<category><![CDATA[protest]]></category>
		<category><![CDATA[tibet]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die olympischen Spiele – das traditionsreiche Großereignis mit Wurzeln in der Antike gilt seit jeher als ein Symbol des Friedens und der Völkerverständigung. Jüngste Unruhen wie die Krise um China und Tibet zeigen jedoch, dass die Arena der internationalen Freundschaft unter Umständen schnell auf nur eine einzige Disziplin reduziert werden kann: dem Ringen um Macht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-361" title="china51" src="http://kinkimag.com/wp-content/uploads/2008/06/china51.jpg" alt="&lt;br /&gt;" width="480" height="339" /></p>
<p><strong>Die olympischen Spiele – das traditionsreiche Großereignis mit Wurzeln in der Antike gilt seit jeher als ein Symbol des Friedens und der Völkerverständigung. Jüngste Unruhen wie die Krise um China und Tibet zeigen jedoch, dass die Arena der internationalen Freundschaft unter Umständen schnell auf nur eine einzige Disziplin reduziert werden kann: dem Ringen um Macht. </strong><em>Von Florian Schneider</em></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-356" title="china1" src="http://kinkimag.com/wp-content/uploads/2008/06/china1.jpg" alt="&lt;br /&gt;" width="107" height="135" />Peking, der 08. August 2008, Nationalstadion, 20:08 Uhr. Ganz im Zeichen der chinesischen Glückszahl Acht startet unter Fanfaren, Jubel und einem Rausch der Geschichtsträchtigkeit die Eröffnungsfeier die Olympischen Sommerspiele 2008. Millionen sportbegeisterte Menschen kleben überall auf der Welt an ihren Bildschirmen, wollen sie sich dieses Ereignis doch nicht entgehen lassen. Doch&#8230;ja, irgendwas trübt die Atmosphäre. Auffallend wenige Athleten nehmen an dem traditionellen Einmarsch ins Stadion teil. Das Spielen der Olympischen Hymne wird von einem gellenden Pfeifkonzert aus dem Publikum übertont. Und – da! – der vorletzte Läufer betritt den Ort des Geschehens mit einer erlöschten Fackel&#8230;</p>
<p>Diese – zugegeben etwas überspitzte – Darstellung schien aber eine Zeit lang doch das potenzielle Szenario der diesjährigen Olympischen Spiele darzustellen. Seit dem erneuten Aufflammen eines Konfliktes, der das tibetisch-chinesische Verhältnis seit Jahrzehnten prägt, war das historische Mammutereignis immer mehr zu einem Spielball der internationalen Politik geworden, der mit dem eigentlichen olympischen Verständnis nicht mehr viel zu tun hatte.</p>
<p>Am 10. März machten weltweit zunächst die Bilder von protestierenden Mönchen in Lhasa, der Hauptstadt Tibets, Schlagzeilen. Die anfangs friedlichen Aufstände führten bald zu sich ausbreitenden, gewaltsamen Unruhen, gegen die die chinesische Regierung mit aller Härte vorging. Hintergrund sind die stetigen Autonomiebestrebungen Tibets, die seit geraumer Zeit für eine gesteigerte Selbstständigkeit kämpfen. Am 10. März hatte sich zum 49. Mal der Tag des Tibetaufstandes gejährt, der im Jahr 1959 die Flucht des Dalai Lama, des geistigen Oberhauptes der Tibeter, zur Folge hatte. Zu diesem Aufstand kam es damals, da Tibet nach einer längeren Phase der Selbstständigkeit im Jahr 1950 erneut unter die Herrschaft Chinas fiel – gewöhnen konnte sich an diesen Zustand der Unterdrückung in Tibet aber offensichtlich niemand.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-362" title="china41" src="http://kinkimag.com/wp-content/uploads/2008/06/china41.jpg" alt="&lt;br /&gt;" width="476" height="358" /></p>
<p>Und auch bis zum heutigen Tage hat sich die angespannte Lage nicht beruhigt, da konnte auch der stets milde lächelnde Dalai Lama nichts ausrichten. Die jüngsten Ereignisse führten weltweit zu heftigen Protesten. Einige Menschenrechts- organisationen waren mit der Wahl Pekings zum Austragungsort der Olympischen Spiele aufgrund der teils massiven Verstösse der Menschenrechte und der Ignoranz der Meinungsfreiheit bereits sowieso nicht gerade glücklich. Doch das massive, gewaltsame Auftreten gegenüber den tibetischen Protestanten und die strikte Zensur der Berichterstattung und gewollte Verschleierung der Ereignisse führte weltweit zu großer Empörung: ist eine solche Nation, die nach wie vor von teils rückständigen Auffassungen geprägt ist, wirklich geeignet, Olympische Spiele auszurichten, die wie bereits erwähnt ein Symbol für Frieden und Freiheit sind?</p>
<p>Proteste hatte es rund um die Olympia – insbesondere in der Zeit des Kalten Krieges &#8211; schon öfters gegeben, doch dieses Mal wurde eine beispiellose weltweite Demonstrationswelle rund um den Olympischen Fackellauf ausgelöst. In London, Paris und San Francisco wurden mehrere tausend Polizeikräfte eingesetzt, die Auseinandersetzungen jedoch doch nicht verhindern konnten.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-363" title="china21" src="http://kinkimag.com/wp-content/uploads/2008/06/china21.jpg" alt="&lt;br /&gt;" width="480" height="320" /></p>
<p>Angesichts dieser Entwicklungen schien das eingangs geschilderte Szenario Wirklichkeit zu werden – ein Boykott der Olympischen Spiele, der Untergang des Olympischen Gedankens unter den nicht endenden Konfliktlinien der internationalen Gemeinschaft. Nach langen Diskussionen scheint sich jetzt jedoch ein Funken der Hoffnung durchgeschlagen zu haben. Eine Kopplung des sportlichen Wettbewerbs an nationale Begebenheiten soll verhindert werden, vielmehr soll im Sinne des Sports eine kritische Haltung gegenüber dem Gastgeberland entwickelt werden. Experten spekulieren darauf, dass durch die olympisch gesteigerte Aufmerksamkeit gegenüber China ein gewisser Druck aufgebaut wird und so noch viel nachdrücklicher für die Wahrung der Menschenrechte eingetreten werden könne.</p>
<p>Bleibt also zu hoffen, dass das faire Spiel auf dem Platz auch auf die politische Situation übertragen wird und China den Olympischen Geist als eine Chance für einen dringend nötigen Wandel begreift.</p>
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