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	<title>Blog - kinkimag.com &#187; kolumne</title>
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	<description>das neue lifestyle magazin der schweiz</description>
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		<title>fallstudie: Nordisch abgefreakte Etymologie</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Jan 2011 08:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mathse</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der umtriebige Herr Müller befindet sich tagtäglich auf geheimer Mission: Er beobachtet und analysiert die Spezies Mensch und ihre Eigenarten für seine Fallstudie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-32752" title="fallstudie: Nordisch abgefreakte Etymologie – Tanning Vikings" src="http://kinkimag.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/tanning.gif" alt="fallstudie: Nordisch abgefreakte Etymologie – Tanning Vikings" width="480" height="380" /><strong><br />
</strong></p>
<h2>Beschwipster blauer Planet – Gesehen in Nordeuropa</h2>
<p>Etymologie = Untersuchung des wahren Sinnes eines Wortes<br />
Freak = Aus dem Englischen, steht auch für Weirdo<br />
Nordländer = Norweger, Isländer, Feenwesen… und so…</p>
<p>Die Nordländer sind generell etwas freakig. Wen wundert&#8217;s? Man stelle sich vor, dass man im Extremfall die ganze Sonne auf einmal auf ein halbes Jahr verteilt, danach aber lediglich mehr Mond- und Sternenschein abkriegt. Oder man hat es sogar schon den Selbstversuch gewagt: Studenten in Tromsø beispielsweise betrinken sich während dem 24-Stunden-Licht morgens um Sechs, gehen ca. 2 Uhr Nachmittags ins Bett und stehen so gegen 10 Uhr abends auf. Die meisten von uns haben so etwas schon das eine – oder mehr als das eine – Mal durchgezogen. Niemand in unseren Breitengraden aber macht das über einen Monat hinweg durchgehend. Freaks…</p>
<p>Das sind die Norweger. Und die Isländer?</p>
<h2>Sie bauen ganze Autobahnen um vermeintliche Feenschreine herum.</h2>
<p>Denn die parallelweltlichen Wesen würden keinen Asphalt, kein Abgas und keine weltlichen Autos in ihren Gefilden ertragen. Freaks… Die Erbauer der Autobahn gingen also zu einer alten Frau, die mit der Zweitwelt Kontakt aufnehmen konnte. Sie klinkte sich in ein &#8220;Magic-Channel&#8221; ein, diskutierte, gab die Anweisung der Geister, die Strasse umzuleiten, weiter. Und plötzlich waren da  keine verrückt spielenden Maschinen, keine weiteren wahnsinnigen Bauarbeiter, keine plötzlich verlorenen Werkzeuge mehr. Von da an wurde alles besser. Freaks?</p>
<p>Der Begriff &#8220;Freak&#8221; hat sich in vielerlei Hinsicht gewandelt. Als die Angliszismen ins Deutsche einfielen, wurde er noch hauptsächlich für Missgestaltete oder anderswertig Auffallende – eingesetzt als Zirkusattraktionen – gebraucht. Dann hat man sich mit der Zeit – wie bei jedem schlimmen Wort – dazu entschieden, das Wort einfach zu &#8220;veralltäglichen&#8221;. Freak war fortan jeder, der sich nicht innerhalb der vorgegebenen Norm bewegte. Danach wandelte Kurt Cobain mit &#8220;I&#8217;m a freak!&#8221; den Begriff zu einer Art Individualitäts-Auszeichnung um.</p>
<h2>Und heute hat niemand mehr eine Ahnung, was ein Freak eigentlich sein soll.</h2>
<p>Soviel zu meinem bestenfalls lückenhaften, frei reproportionierten und durcheinandergwürfelten Abriss der Etymologie des Begriffs. Ein Versuch meinerseits die Leute nördlicher Breitengrade zwar krass zu pauschalisieren, sie deshalb aber nicht schlecht zu machen.</p>
<p>Obwohl: wahrscheinlich erfolglos. Denn eben fällt mir ein, wie die Menschen unter der extrem einfallenden Sonne in ihren eigenen populäreren Filmen dargestellt werden.</p>
<h2>Sie schiessen Tauben von den Bäumen, um das Böse zu vertreiben (&#8221;Adam&#8217;s Apples&#8221;)</h2>
<p>, laufen unten nackig durch die WG, um Scheidenpilze zu lüften (&#8221;Tillsammans&#8221;), oder kleben sich alkoholgetränkte Wattebäusche auf den rasierten Kopf, anstatt sich volllaufen zu lassen (&#8221;Nord&#8221;). Sie verderben ihr Image ja selbst. Und scheinbar ganz bewusst. Wahrscheinlich mit einem ironischen Lächeln auf den Lippen. Und Ironie ist – gekonnte zumindest – ein Zeichen von Intelligenz.</p>
<p>&#8220;Freakig&#8221;, dass so was intelligent sein soll. Aber es darf ja sein was es will. Das liegt in seiner Natur.</p>
<p>Und in seiner Etymologie…</p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 300px; margin-bottom:     10px; margin-left: 0px; outline-width: 0px; outline-style: initial;     outline-color: initial; display: block; line-height: 14px;     border-top-width: 3px; border-top-style: solid; border-top-color:     #000000; padding: 0px;"><span style="line-height: normal;"> </span></p>
<p><strong>Animation:</strong> <a href="http://www.loewendenkmal.ch/">Simon Schnellmann</a></p>
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		<title>fallstudie: Tai Chi ohne Alkohol</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Dec 2010 08:33:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mathse</dc:creator>
				<category><![CDATA[kolumne]]></category>
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		<category><![CDATA[leben]]></category>
		<category><![CDATA[tai chi]]></category>

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		<description><![CDATA[Der umtriebige Herr Müller befindet sich tagtäglich auf geheimer Mission: Er beobachtet und analysiert die Spezies Mensch und ihre Eigenarten für seine Fallstudie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img title="fallstudie – tai chi ohne alk" src="../wp-content/uploads/2010/12/tai_o_alk.gif" alt="fallstudie – tai chi ohne alk" width="480" height="360" /></p>
<h2>Beschwipster blauer Planet – Gesehen in Zürich</h2>
<p>Kürzlich im Park fiel ein Mann um. Das passiert. Was folgte, passiert seltener. Der Mann stand auf und fiel gleich wieder. Betrunken? Ich beobachtete ihn etwa eine Viertelstunde lang. Während dieser Zeit fiel er noch gut 15 mal. Wie ein mental Angeschlagener. Oder wie ein Herbstblatt im Wind. Gerade genügend flexibel in seiner Form, um nicht zu zerbrechen. Genügend stabil, um Form zu wahren. Ich hatte schon bald begriffen, dass er keine Hilfe benötigte.</p>
<p>Der Mann war kerzengerade – nein eher gerade wie ein Baum – gefallen. Nur, dass ein Baum nicht wieder aufsteht und dasselbe nochmals macht. Wenn ich mir das so überlege, macht das eine Kerze zwar auch selten. Sie hätten eher Gründe fürs Liegenbleiben. Verarbeitung zum edlen Dachbalken oder Entflammen des Tischtuchs wären Perspektiven. Aber Menschen stehen immer wieder auf. Aus Trotz?</p>
<p>Doch der Mann stand nicht aus Trotz wieder auf. Er stand auf, um wieder umzufallen. Er übte sich in Körperbeherrschung, Meditation. Davon konnte ich mich während dieser Viertelstunde überzeugen.</p>
<h2>Ich habe es selber versucht und es ist schwierig:</h2>
<p>Ganz gerade stehen erstmals. Und hier fängts schon an. Schon versucht, richtig gerade zu stehen? Wie ein Baum? Irgendein Körperteil steht immer ab. Wenn nicht der Kopf (Hirnerschütterung), dann die Schultern (Bänderriss), sonst der Hintern (Steissbeinstauchung). Nichts viel besser als das andere. Dann fallen lassen. Erst mal nach hinten. Nicht auf das Gesicht. Wie ein Blatt. Ähm&#8230;</p>
<p>Ich war betrunken, als ich es versucht habe. Das hat die Angst genommen und glücklicherweise einen Teil des Schmerzes.</p>
<p>Der Mann war nicht betrunken. Und er hat mich beeindruckt. Weniger der Akt des Fallens, sondern viel mehr der Ort des Fallens. Einer der zugänglichsten Parks in Zürich. Er hatte keine Hemmungen. Die fehlten scheinbar auch ohne Alkohol.<br />
Vor allen Leuten. In China machen die Leute täglich und in der Öffentlichkeit die merkwürdigsten Bewegungen, ungehemmt, zum Teil sogar, genüsslichst langsam und auch noch in Gruppen! Hemmungslos. Das nennt sich Tai Chi.</p>
<h2>Eigentlich sollten Grossstädter sowieso ein bisschen hemmungsloser werden.</h2>
<p>Dann würde im Tram mehr gesprochen und es würde nicht alles als blöde Anmache wahrgenommen. Es würden wieder Spontan-Fussballmatches im leeren Hauptbahnhofgebäude gespielt. Es würden Jamsessions auf Geländern und Abfalleimern entstehen. Und es lachen nicht mehr nur die Irren an Busstationen lauthals heraus. Lachen ist ja bekanntlich – und wissenschaftlich fundiert – ein Allheilmittel.</p>
<p>Ausserdem ist es nicht verboten. Und es ist gratis. Die Welt als Spielplatz.</p>
<h2>Versucht es also, ganz ohne Alkohol. Wie der Mann im Park.</h2>
<p>Lasst euch fallen. Oder setzt euch erst mal auf den Boden und macht Pantomimen. Es muss nicht zwingend schmerzen. Hauptsache hemmungslos. Einfach nicht gleich auf der Hauptkreuzung.</p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 300px; margin-bottom:     10px; margin-left: 0px; outline-width: 0px; outline-style: initial;     outline-color: initial; display: block; line-height: 14px;     border-top-width: 3px; border-top-style: solid; border-top-color:     #000000; padding: 0px;"><span style="line-height: normal;"> </span></p>
<p><strong>Animation:</strong> <a href="http://www.loewendenkmal.ch/">Simon Schnellmann</a></p>
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		<title>Wochenschau: Ich hab einen Knoten</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 11:34:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katja</dc:creator>
				<category><![CDATA[fashion]]></category>
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		<category><![CDATA[wochenschau]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hab eine neue Masche betreffend Kleidung, eigentlich mehr einen Knoten. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-26606" title="wochenschau" src="http://kinkimag.com/blog/wp-content/uploads/2010/09/wochenschau.jpg" alt="wochenschau" width="480" height="105" /><img class="aligncenter size-full wp-image-26604" title="polaroid" src="http://kinkimag.com/blog/wp-content/uploads/2010/09/polaroid.jpg" alt="polaroid" width="480" height="579" /></p>
<p>Durch die überlangen Shirts, die letzte Saison durchaus angesagt waren und mit dem allmählichen Verlauf hin zu wieder kürzer geschnittenen Oberteilen muss der Trendgänger nicht unbedingt wieder einmal mehr seine gesamte Garderobe in Keller verstauen oder zum Flohmarkt tragen.
</p>
<p><strong>Die einfache Lösung heisst Knoten</strong>.
</p>
<p>Shirt nehmen, vorne zusammen ziehen und locker flockig einen Knoten rein machen. <strong>Sieht nicht nur gut aus sondern gibt dem Shirt obendrauf noch neue grafische Muster die aus dem Knoten-Spiel resultieren</strong>. Streifen werden somit verzogen und dem mittlerweile dem Mainstream angepassten Streifenfetisch kann elegant entgegen gewirkt werden.<br />
<strong>Es entsteht ein Akzent der Superlative</strong>, einfach gemacht, angenehm für nervöse Zeitgenossen, weil was zum spielen vorhanden ist, und praktisch für all jene die sich ansonsten Knoten in Taschentücher machen müssen um sich etwas zu merken. <strong>Der Reminder für allfällig Vergessenes verstaubt so nicht in der Tasche sondern wird immer vor einem mitgetragen und dient somit zur präsenten Erinnerung bei.</strong>
</p>
<p>Dabei gilt jedoch die Regel, dass Bauch und Hirnfrei rumzulaufen wider aller Trend-Knöpflern ist. Entweder kommt ein zweites Shirt darunter und man begibt sich in den Zwiebellook oder man trägt ein genug langes Shirt, so dass der Knoten nicht zu Hoch zum Hals flitzt.<br />
<strong>Die verschwindende Sommerbräune, peinliche Bauchpiercings aus Zeiten, zu denen Jugendfehler noch an der Tagesordnung lagen, sollen schön kaschiert bleiben.</strong><br />
Ich versuch mich diesen Winter vielleicht sogar an überlangen skandinavischen Wollpullovern. Mal schauen ob ich die auch so locker knoten kann.</p>
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		<title>Wochenschau: Schwarz und Weiss</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 08:07:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katja</dc:creator>
				<category><![CDATA[kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[fashion]]></category>
		<category><![CDATA[wochenschau]]></category>

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		<description><![CDATA[Sonne, Schatten, nicht klimatisierte Räume, eine kommende Pest und was Cruella de Villa alles damit zu tun hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-26064" title="wochenschau" src="http://kinkimag.com/blog/wp-content/uploads/2010/08/wochenschau1.jpg" alt="wochenschau" width="480" height="105" /><img class="aligncenter size-full wp-image-26065" title="polaroid" src="http://kinkimag.com/blog/wp-content/uploads/2010/08/polaroid1.jpg" alt="polaroid" width="480" height="579" /></p>
<p>Wenn draussen <strong>gefühlte 40° im Schatten herrschen</strong>, die Sonne ein letztes Mal die Gesichter, Bäuche und Waden der Bevölkerung in einen bräuneren Teint verwandelt und wenn genau ich dann<strong> in diesem tollen, unbeschreiblich schönen Moment in einer nicht klimatisierten Zelle arbeite</strong>, ja, dann meine Lieben, dann beginnt das Leben an einem in schwarz-weiss zu erscheinen.</p>
<p>Alles, was einem gerade nicht gefällt, scheint den anderen zu bekommen, ein <strong>&#8220;gefällt-mir-fucking-Daumen-hoch-Facebook-Account-Lächeln&#8221;</strong> auf den Gesichtern im realen Leben erscheint einem derart grotesk hässlich, dass man am liebsten alle Farben ausblenden würde, <strong>die Pest soll kommen</strong>, Frösche soll es vom Himmel regnen und unglücklich sollen sie sein, die lustigen, glücklichen Passanten, die noch von den letzten Sonnenstrahlen profitieren können.<br />
<strong>Ich beginne langsam Charaktere, die ich früher hasste, wie Cruella de Villa oder die vernichtende Einstellung Rambos, zu durchschauen, geradezu zu verstehen und Mitgefühl dafür aufzubringen.</strong> Mit meiner seit Jahren existierenden Abneigung gegen Hunde hat das nichts zu tun, lediglich mit dem Faktor des Neides, des <strong>puren Neides und der kompletten Ignoranz</strong> dessen, dass vielleicht ja doch noch mal ein schöner Tag kommen wird.
</p>
<p><strong>In den 5 Minuten meines Tagestiefs, welche sich wie 3 Tage Miesepeter anfühlten</strong>, fehlte mir nur noch die Regenwolke mit dem Regenguss, welche sich in guter alter Entenhausener Manier über meinem Kopf ausbreiten würde.<br />
Glücklicherweise war ich in meine schwarz-weisse Welt abgetaucht, so entstand der Eindruck, dass die Sonne jeweils nur eine Art Überbelichtung des Alltages darstellte, <strong>Bräune verwandelte sich in Blässe</strong> und mir kam die Art meines Umfeldes endlich wieder angenehmer vor.<br />
<strong>Ein Hoch auf die schwarz-weisse Ästhetik</strong>, darauf, dass sie meine Zeit durch kindliche Wunschgedanken in eine bessere Ära transportierten und mir das Arbeiten leichter machten.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wochenschau: Sag mir wo die Blumen sind.</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 06:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katja</dc:creator>
				<category><![CDATA[kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[fashion]]></category>
		<category><![CDATA[marlene dietrich]]></category>
		<category><![CDATA[mille-fleur-print]]></category>
		<category><![CDATA[wochenschau]]></category>

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		<description><![CDATA[Über tausende Blumen für noch mehr Glücksmomente, Sommerfeeling und den drohenden Wintereinbruch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-25246" title="wochenschau" src="http://kinkimag.com/blog/wp-content/uploads/2010/08/wochenschau.jpg" alt="wochenschau" width="480" height="105" /><img class="aligncenter size-full wp-image-25244" title="millefleur" src="http://kinkimag.com/blog/wp-content/uploads/2010/08/millefleur.jpg" alt="millefleur" width="480" height="579" /></p>
<p>Kennt ihr <strong>Urlaubsdepressionen à discretion</strong> ebenfalls? Da verbringt man herrliche Tage am Meer bei 40 Grad im Schatten und kommt irgendwann mit dem Flugzeug in der Heimat an und befindet sich <strong>in gefühlten -100 Grad-sibirische-Kühltruhe-Zuständen</strong>. Die Zwiebelschichten-Taktik ist hier zwar in ersten Stadien und zur <strong>Überbrückung von postdepressiven Erscheinungen</strong> Balsam für die Seele, führt aber in Stadium zwei nur zu Weinkrämpfen.</p>
<p>Ich brauchte also bessere Medizin als Schichten über Schichten. Gott sei es gedankt, habe ich mir im Süden noch lange luftige Hosen zugelegt, welche im <strong>Mille-Fleur-Print</strong> jegliche negativen Gedanken ausmerzen können.<br />
Zudem sind sie im bereits auftauchenden düsteren Winterlook eine willkommene Abwechslung.<br />
Mal ehrlich: <strong>Es ist zu früh für Wollschal und Pilotenmütze mit Fell</strong>, und trotzdem gibt es schon Menschen, die sich bereits wieder der Wintergarderobe bedienen. Beschwört den Winter doch nicht noch herauf! Er wird früh genug kommen und lange genug bleiben. Dann können wir uns noch lange genug fragen: <strong>&#8220;Sag mir wo die Blumen sind, wo sind sie geblieben?&#8221;</strong></p>
<p>Aber bis es soweit ist, geniessen wir den neu auferlegten Retro-Flower-Power-Look bis in extreme Stadien hinein, reden mit Mutti über die Kleider, die sie bereits in etwas anders aufgelegter Form in den 60ern genussvoll getragen hatte und erfreuen uns zusätzlich der günstigen Konditionen, zu welchen wir die Mille-Fleur-Print-Kleiderschlange erwerben können.<br />
<strong>Tausende Blumen für noch mehr Glücksmomente und Sommerfeeling. Der Winter kann mich mal.</strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/P3ET1b0ymZs&amp;hl=en_US&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/P3ET1b0ymZs&amp;hl=en_US&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Wochenschau: Zeit zum Lesen</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 06:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katja</dc:creator>
				<category><![CDATA[kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[californication]]></category>
		<category><![CDATA[hank moody]]></category>
		<category><![CDATA[wochenschau]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Müssiggang nimmt im meinem Leben endlich wieder einmal den allsommerlichen Trott ein, und bestimmt fortan mein alltägliches Dasein. Hank Moody hilft mir dabei.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-23595" title="wochenschau-Kopie" src="http://kinkimag.com/blog/wp-content/uploads/2010/07/wochenschau-Kopie1.jpg" alt="wochenschau-Kopie" width="480" height="105" /><img class="aligncenter size-full wp-image-23593" title="godhatesusall" src="http://kinkimag.com/blog/wp-content/uploads/2010/07/godhatesusall.jpg" alt="godhatesusall" width="480" height="579" /></p>
<p><strong>Der Müssiggang nimmt im meinem Leben endlich wieder einmal den allsommerlichen Trott ein</strong>, und bestimmt fortan mein alltägliches Dasein. Es wird gegessen, gefaulenzt, in der Sonne gelegen, gut was gezischt und endlich mal wieder gelesen.</p>
<p><strong>Die Buchstaben werden regelrecht von mir verschlungen</strong>, endlich können auch wieder einmal Texte zu meinem Kopf Zugang finden, die nicht als Muss unter quälenden Stunden irgendwann mal ins Gehirn gemartet wurden.<br />
Schön ist auch, wenn man zum Sommerstart <strong>ein Buch, geschrieben von Hank Moody</strong>, in die Hände bekommt, das einem als bekennender Californication-Fan nicht mehr von der Seite weichen will.<br />
<strong>Als Dauerbegleiter in der Tasche – auch als Kopfkissen in der Nacht</strong> dient es vorzüglich und unterstützt mit seiner inhaltlichen Textebene hervorragend meine Stimmung. In altbekannter <strong>obszöner Manier und mit genial geschriebenen Dialogen</strong>, lassen sich so alle Californication-Herzen in Regionen versetzen, von denen Charlotte Roche nicht mal annähernd etwas erzählen könnte.<br />
So konnte es in gewissen Lesestunden schon dazu kommen, dass man ganz beiläufig alle Termine vergisst und sich in englischen Gesprächskulturen wieder findet, die einem auch sicherlich mal in den Strassen New Yorks von Vorteil sein können. <strong>Man sollte nur nicht in Muster des Laut-Lesens abdriften</strong>, könnte man doch leicht sein Umfeld irritieren wenn man über Drogendealer, Huren und Kindheit in einem Zug spricht.<br />
Meine Badi-Sitznachbarn haben sich auf alle Fälle köstlich amüsiert und sind mittlerweile auch schon stolze Besitzer dieses <strong>Must-Haves des Sommers</strong>&#8230;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wochenschau: Stroh</title>
		<link>http://kinkimag.com/blog/wochenschau-stroh/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 06:00:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katja</dc:creator>
				<category><![CDATA[fashion]]></category>
		<category><![CDATA[kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[letom]]></category>
		<category><![CDATA[wochenschau]]></category>

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		<description><![CDATA[Wem beim Wort Stroh der Satz "Wieso liegt denn hier Stroh?" in Sinn kommt und wer somit gleich Assoziationen zur Pornoindustrie zieht, der sollte hier nicht weiterlesen, da sonst grosse Enttäuschung aufkommen wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-23573" title="wochenschau-Kopie" src="http://kinkimag.com/blog/wp-content/uploads/2010/07/wochenschau-Kopie.jpg" alt="wochenschau-Kopie" width="480" height="105" /><img class="aligncenter size-full wp-image-23571" title="letom" src="http://kinkimag.com/blog/wp-content/uploads/2010/07/letom.jpg" alt="letom" width="480" height="579" /></p>
<p>Wem beim Wort Stroh der Satz <strong>&#8220;Wieso liegt denn hier Stroh?&#8221;</strong> in Sinn kommt und wer somit gleich <strong>Assoziationen zur Pornoindustrie</strong> zieht, der sollte hier nicht weiterlesen, da sonst grosse Enttäuschung aufkommen wird.<br />
Obwohl auch schon Rocco Siffredi mit nem Strohhut aufm Kopf gesehen wurde, <strong>sind diesen Sommer die Strohhüte in allen möglichen Variationen</strong> <strong>– von der Melone bis hin zum überdimensionalen Sombrero –</strong> <strong>nicht mehr aus der Strassenkultur wegzudenken.</strong></p>
<p>Während der Trend in südlichen Ländern aufgrund der andauernden Hitze schon lange besteht und man dort auch in hohem Alter noch mit Zigarette und gutem Wein in der Hand und dem Strohhut auf dem Kopf den Ruhestand geniesst, sind die <strong>Stroh-Glanzstücke nun endlich auch in nördlicheren Gefilden angekommen.</strong><br />
Die vereinfachte Luftzirkulation trägt zu einem guten Gefühl bei und lässt den Kopf nicht in Sauna-ähnlichen Zuständen kollabieren.</p>
<p><a href="http://www.letom.ch/shop2/"><strong>LeTom</strong></a> sind meiner Meinung nach die Herren der Stunde, wenn&#8217;s um die Elaboration guter Strohhüte geht, die zu allen möglichen Outfits passen und sich ohne Probleme in den Alltag integrieren lassen. <strong>Die Hüte sind weder zu klein noch zu gross, weder zu auffallend noch zu unsichtbar.</strong> Ganz einfach die perfekte Behutung für den Sommer, der einem die blendende Sonne aus dem Gesicht nehmen kann und ein minimales Gefühl vom Frieden auf Robinson Crusoes Insel hinterlässt.</p>
<p>Und einem ausserdem mit ihrer Werbung ein Lächeln ins Gesicht zaubert.</p>
<p>Wenn auch ihr ein Lächeln ins Gesicht gezaubert bekommen wollt, könnt ihr ganz einfach eine <strong>Mail mit Betreff &#8220;LETOM&#8221; an <a href="mailto:wettbewerb@kinkimag.ch">wettbewerb@kinkimag.ch</a> senden und mit etwas Glück gehört einer von zwei LeTom Strohhüten bald euch.</strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/RDYQSMXnw7g&amp;hl=en_US&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/RDYQSMXnw7g&amp;hl=en_US&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Wochenschau: Dilemma über Dilemma</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 09:21:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katja</dc:creator>
				<category><![CDATA[fashion]]></category>
		<category><![CDATA[kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[wochenschau]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bade im Pool inmitten von Dilemma Nummer eins, zwei und drei und brauche ein Sommerkleid, welches ich wahrscheinlich nie finden werde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-23115" title="wochenschau" src="http://kinkimag.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/wochenschau1.jpg" alt="wochenschau" width="480" height="105" /><img class="aligncenter size-full wp-image-23117" title="flowerpower" src="http://kinkimag.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/flowerpower1.jpg" alt="flowerpower" width="480" height="579" /></p>
<p>Dilemma Nummer eins diese Woche ist die stundenlange Überlegung am Morgen, wie sommerlich ich mich genau anziehen soll, da ich meine <strong>&#8220;Ich-habe-auch-bei-40-grad-im-Schatten-noch-kalt-Gene&#8221;</strong> doch langsam zu gut kenne.</p>
<p>Dilemma Nummer zwei: wie soll ich mich bei den tausenden von Glacesorten entscheiden, oder wie soll ich mich danach meiner Bauchschmerzen wieder entledigen, die oft zeitgleich mit dem <strong>Hirn-Freeze</strong> kommen. Dieses unangenehme Gefühl, dass einem das Hirn zwischen den Augen einfriert und man innert Sekunden neben Augenlicht auch noch jegliche Hirnzellen verliert. Schlimmer als wenn man im Fussball Kopfbälle macht, bei denen sich der Ball zu stauchen beginnt.</p>
<p>Und Dilemma Nummer drei: <strong>was zieh ich zu all meinen Dilemmas auch noch an?</strong> Klar liegen noch Kleider da, die ganz nützlich und auch noch schön anzuschauen sind. Jedoch bin ich auch dieses Jahr wieder <strong>auf der Suche nach dem perfekten Sommerkleid</strong>, welches ich übrigens seit Urzeiten suche und auch genau so lange schon jeden Sommer meinen Freundinnen die Ohren voll heule.</p>
<p>Also liebe Leidensgenossen und -genossinnen da draussen, <strong>meldet euch, ich brauch ein Sommerkleid</strong>. Ansonsten such ich euch auf und heul euch die Ohren voll. <strong>Oder wir weinen gemeinsam, versinken in Selbstmitleid und essen Glace.</strong></p>
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		<title>Wochenschau: Mein Gott der Lukoschik</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 06:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katja</dc:creator>
				<category><![CDATA[kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[fashion]]></category>
		<category><![CDATA[lukoschik]]></category>
		<category><![CDATA[wochenschau]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe das allmächtige Geheimnis um Gott gelöst. Ich weiss endlich, wer er ist. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-22274" title="wochenschau" src="http://kinkimag.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/wochenschau.jpg" alt="wochenschau" width="480" height="105" /><img class="aligncenter size-full wp-image-22275" title="lukoschik" src="http://kinkimag.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/lukoschik1.jpg" alt="lukoschik" width="480" height="579" /></p>
<p><strong>Ich habe das allmächtige Geheimnis um Gott gelöst. Ich weiss endlich, wer er ist. </strong>Und ja, er ist wirklich männlich, trägt eine Woody-Allen-Brille und lächelt, als wären alle Halbgötter und Götter der griechischen Mythologie in ihm versammelt. Seine weisen Runzeln auf der Stirn und seine buschigen Augenbrauen lassen erahnen, dass dieses tolle Mannsbild mehr kann als nur Gott sein.
</p>
<p><strong>Herr Andreas Lukoschik, seines Zeichens Autor des Buches &#8220;In &amp; Out Führer, 1992 &#8211; Der Leitfaden durch das Labyrinth der Moden, Trends und Welten&#8221;</strong>, bereichert seit einer Woche mein Leben, füllt den Inhalt meiner Lieblingshandtasche und führt dazu, dass ich meiner Musik im Ohr abtrünnig werde und mich seinen Texten hingebe.<br />
Denn obwohl dieses Buch von 1992 stammt, und die Ins und Outs dieser Zeit wiedergibt, findet man sich doch bei gewissen Punkten durchaus im Jahr 2010 wieder. Ein Gott, wie gesagt der Herr.
</p>
<p>Ich möchte daher an dieser Stelle sehr gerne einen Auszug preisgeben, von Seite 20 meiner Bibel, bei der es um protzige <strong>Chromkugelschreiber</strong> geht, die nach Lukoschick im Jahr 1997 im Bereich Accessoires total out waren. Erlabt euch daran:<br />
&#8220;Montblanc-Tinten-Kulis sind zwar die <strong>unumstösslich-ultimativen Schnell-Schreibgeräte</strong>, aber im allseits grassierenden Abgrenzungswahn stolpert der Ästheto-Unsichere über meist in Japan ent-worfene (ver-worfene wäre besser) <strong>Schreib-Stössel, die sich durch ein kriegerisches Geschoss-Griffel-Design auszeichnen</strong>. Solche <strong>chromglänzenden Bullshit-Bullits</strong> mögen dem nipponesischen Kalligraphie-Greifer gut zwischen Zeigefinger und Daumen liegen, aber der mitteleuropäische Trend-Treiber unterschreibt damit noch nicht mal ungedeckte Checks. <strong>Protzig, klotzig, OUT</strong>.&#8221;.
</p>
<p>Ein wahres Genie, der Mann, der es mir an dieser Stelle auch unmöglich macht, noch länger an der Wochenschau zu schreiben. <strong>Ich muss weiterlesen</strong>, schliesslich will ich die Erklärung von In &amp; Out zu Fabric Frontline, Jane Fonda, Die Disco-Dödelei oder Ralph Lauren-Bettwäsche noch frühzeitig erfahren.</p>
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		<title>Wochenschau: Und immer mitten in die Fresse rein.</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 06:00:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katja</dc:creator>
				<category><![CDATA[fashion]]></category>
		<category><![CDATA[dsquared2]]></category>
		<category><![CDATA[jean paul gaultier]]></category>
		<category><![CDATA[john galliano]]></category>
		<category><![CDATA[kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[wochenschau]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass sich die grossen Designer der Modebranche immer wieder Neues und Überraschendes einfallen lassen müssen, um im internationalen Zirkus bestehen zu können, ist etwa so klar wie der Fakt, dass die Schweiz beim Eurovision Song Contest keine Chance hat auch nur annähernd weiter zu kommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-21742" title="wochenschau" src="http://kinkimag.com/blog/wp-content/uploads/2010/05/wochenschau1.jpg" alt="wochenschau" width="480" height="105" /><img class="aligncenter size-full wp-image-21740" title="jeanpaul" src="http://kinkimag.com/blog/wp-content/uploads/2010/05/jeanpaul.jpg" alt="jeanpaul" width="480" height="579" /></p>
<p>Fotos: Monica Feudi</p>
<p>Dass sich die grossen Designer der Modebranche immer wieder Neues und Überraschendes einfallen lassen müssen, um im internationalen Zirkus bestehen zu können, ist etwa so <strong>klar wie der Fakt, dass die Schweiz beim Eurovision Song Contest keine Chance hat auch nur annähernd weiter zu kommen.</strong></p>
<p>Bei den <strong>Herbstkollektionen 2010 von <a href="http://www.dsquared2.com/">Dsquared2</a>, <a href="http://www.johngalliano.com/">John Galliano</a> und <a href="http://www.jeanpaulgaultier.com/">Jean Paul Gaultier</a></strong> sah man die Mannequins zur Abwechslung mal nicht mit einem perfekten Teint und camouflagebedeckter Babyhaut, sondern ganz<strong> im Stile von &#8220;immer mitten in die Fresse rein&#8221;</strong>, mit blauen Augen, aufgeplatzten Lippen, blutüberströmten Oberkörpern oder auch mit einem <strong>&#8220;Nelly-Pflaster-Revival&#8221;</strong>, welches protzig irgendwo im Gesicht eine Kampfwunde bedeckte.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-21738" title="dsquared2" src="http://kinkimag.com/blog/wp-content/uploads/2010/05/dsquared2.jpg" alt="dsquared2" width="480" height="579" /></p>
<p>Fotos: Andrew Thomas</p>
<p>Die Männer – als knallharte Prügelknaben, Haudegen und Schlägertypen dargestellt – zeigten in Wirklichkeit jedoch fernab des Macho-Getues <strong>den Wandel des Mannes in ein neues Rollenbild</strong>. Der Kämpfende, allzeit zu Schlägen und Duellen bereite Kerl wandelte sich zu einem <strong>empfindsamen, emotionalen und auch teilweise tränenvergiessenden und frauenverstehenden Womanizer</strong>, welcher es nicht mehr als Notwendigkeit empfindet, seinen Stolz und die Ehre durch Prügeleien zu retten. Seine neue erhabene Empfindung und Einstellung gegenüber der Umwelt erlaubt es ihm, auch mit Stolz und in Verbindung mit einer neuen Pflegeästhetik die <strong>Kampfspuren nur noch zu applizieren, aufzumalen oder gar aufzukleben</strong>.<br />
So waren denn all die Kampfspuren bei den Fashionshows ein <strong>geschickter PR-Zug von Kosmetikherstellern</strong>, um zu zeigen, dass auch ein Mann mit einem Lidschatten durchaus was anfangen kann.<br />
Vielleicht hätte Herr von der Heide mit Effekten aus der Schmink-Kampf-Ecke für einige Punkte mehr sorgen können&#8230;</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-21739" title="galliano" src="http://kinkimag.com/blog/wp-content/uploads/2010/05/galliano.jpg" alt="galliano" width="480" height="579" />Fotos: Andrew Thomas</p>
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