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	<title>Blog - kinkimag.com &#187; china</title>
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	<description>das neue lifestyle magazin der schweiz</description>
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		<title>agenda: The Umbrella Kid &#124; Moddi &#124; gewinnt Tickets für Vive la Fête</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 08:32:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martina</dc:creator>
				<category><![CDATA[agenda]]></category>
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		<description><![CDATA[Um schlechten Partys und der Unentschlossenheit ein Ende zu setzen, präsentieren wir aufs Wochenende hin die besten Veranstaltungen für bierseelige Nächte mit lauter Musik, guter Unterhaltung und vielleicht sogar etwas Kultur…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Donnerstag, 24. November 2011</p>
<h2>Moddi</h2>
<p><img class="size-full wp-image-46660 alignnone" title="MODDI" src="http://kinkimag.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/MODDI1.jpg" alt="MODDI" width="480" height="285" /></p>
<p>Wer verstünde es besser, den eisigen Winter in warme Klänge zu hüllen als die Skandinavier? <strong><a href="http://www.moddi.no/">Pål Moddi Knudsen</a></strong> ist auf der Insel Senja ganz im Norden Norwegens aufgewachsen und weiss also bestens, wie es die langen Winter zu überstehen gilt. Bereits im zarten Alter von fünf Jahren hatte er seinen ersten musikalischen Auftritt am Radio. Als Kind einer durch und durch musikalischen Familie spielte er Klavier, Trompete und Bassgitarre und versuchte sich darüber hinaus als Rapper.</p>
<p>Schön froh sind wir nun also, dass er irgendwann ein altes <strong>Akkordeon</strong> im Keller fand, die breiten Hosen beiseite legte und sich aufs Songwriting konzentrierte. Untermalt von warmen Basstönen und sporadischem Schlagzeug-Einsatz kreiert Moddi mit seinen Liedern eine intime Atmosphäre voller <strong>Intensität und Schönheit, </strong>verziert mit einer glasklaren und hellen Stimme die uns melancholische Geschichten erzählt. Ja, wir sind froh, ist Pål Moddi Knudsen kein Rapper geworden!</p>
<p><strong><a href="http://www.moddi.no/">Moddi</a></strong>, heute Donnerstag live im <strong><a href="http://www.isc-club.ch/">ISC Bern</a></strong>.</p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 300px; margin-bottom: 10px; margin-left: 0px; outline-width: 0px; outline-style: initial; outline-color: initial; display: block; line-height: 14px; border-top-width: 3px; border-top-style: solid; border-top-color:#000000; padding: 0px;">
<p><strong>Wann:</strong> 24. November 2011, 20:30 Uhr<br />
<strong>Wo:</strong> <a href="http://www.isc-club.ch/">ISC</a>, Bern</p>
<p style="border-top:1px solid#E5E5E5;">
<p>Freitag, 25. November 2011 – Samstag, 14. Januar 2012</p>
<h2>THE UMBRELLA KID | BANE BEGINS</h2>
<p><img class="size-full wp-image-46627 alignnone" title="The Umbrella Kid" src="http://kinkimag.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/umbrella_kid.jpg" alt="umbrella_kid" width="480" height="266" /></p>
<p>Vor Kurzem lieh uns <strong><a href="http://www.theumbrellakid.com/">The Umbrella Kid</a></strong> Woche für Woche sein künstlerisches Auge und liess uns im <a href="http://kinkimag.com/blog/tag/the-umbrella-kid/">Fotobuch</a> an seinem Leben teilhaben. Nun stellt der Basler Fotograf seine Arbeiten aus und zwar in der <strong><a href="http://www.gallery-daeppen.com/">Galerie Guillaume Daeppen</a></strong> in Basel.</p>
<p>Die Welt von Umbrella Kid ist nicht Schwarz oder Weiss, der 25-jährige arbeitet mit Vorliebe im <strong>Graubereich</strong>, dies mit einer einfachen Nikon, mit der er die feinsten Nuancen zwischen <strong>Licht und Schatten</strong> festhält. Die Figuren in Bewegung, die sein früheres Werk auszeichneten, sind inzwischen Linien und geometrischen Formen gewichen, als Hintergrund dient oft der Sichtbeton der modernen Architektur, der den Bildern etwas <strong>monumentales und unzerstörbares </strong>verleiht.</p>
<p>Ab morgen Freitag bis zum 14. Januar 2012 sind sie grossflächigen Werke also in Basel zu sehen. Die Galerie Daeppen öffnet morgen um 20 Uhr ihre Türen für die Vernissage. Die genauen Öffnungszeiten der Galerie entnehmt ihr bitte der <a href="http://www.gallery-daeppen.com/">Website der Galerie Guillaume Daeppen</a>.</p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 300px; margin-bottom: 10px; margin-left: 0px; outline-width: 0px; outline-style: initial; outline-color: initial; display: block; line-height: 14px; border-top-width: 3px; border-top-style: solid; border-top-color:#000000; padding: 0px;">
<p><strong>Wann:</strong> 25. November 2011 – 14. Januar 2012, Vernissage: 25. November 2011, 20 – 23 Uhr<br />
<strong>Wo:</strong> <a href="http://www.gallery-daeppen.com/">Galerie Guillaume Daeppen</a>, Basel</p>
<p style="border-top:1px solid#E5E5E5;">
<p>Freitag, 25. und Samstag, 26. November 2011</p>
<h2>Der Rundere Mond</h2>
<p><img class="size-full wp-image-46632 alignnone" title="Der rundere Mond" src="http://kinkimag.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/mkb_rundere_mond_03.jpg" alt="mkb_rundere_mond_03" width="480" height="320" /></p>
<p>Wer sich unter <strong>chinesisch-schweizerischer Theaterrecherche</strong> bislang nichts genaues vorstellen konnte, hat dieses Wochenende im Theater Tuchlaube in Aarau nochmals die Gelegenheit, diese Bildungslücke zu schliessen.</p>
<p>Das Stück <strong><a href="http://http://www.tuchlaube.ch/index.php?nav=19&amp;evt=851">Der rundere Mond</a></strong> von <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cao_Kefei">Cao Kefei</a></strong> und <strong><a href="http://www.erinnerungsbuero.net/">Mats Staub</a></strong> thematisiert das &#8220;Leben zwischen den Kulturen&#8221; in unserer globalisierten Welt. Kefei, selbst Grenzgängerin zwischen Europa und Asien, und Staub machen die Chancen, aber auch Probleme in ihrer Theaterrecherche anhand konkreter Lebensgeschichten sinnlich erfahrbar: Fünf Chinesinnen, die in der Schweiz leben und mit Schweizern verheiratet sind, sich also mit einer fremden Kultur bis in die Intimität der Privatsphäre hinein konfrontiert haben, erzählen ihre Lebensgeschichte.</p>
<p>Das <strong>Spiel mit kulturellen Gegensätzen und Vorurteilen</strong> wird live durch Videoprojektionen erweitert. Die bildmächtige chinesischer Sprache und Schrift trifft dabei auf die Nüchternheit westlicher Kommunikation. Lasst euch diese letzte Gelegenheit also nicht entgehen!</p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 300px; margin-bottom: 10px; margin-left: 0px; outline-width: 0px; outline-style: initial; outline-color: initial; display: block; line-height: 14px; border-top-width: 3px; border-top-style: solid; border-top-color:#000000; padding: 0px;">
<p><strong>Wann:</strong> 25. und 26. November 2011, 20:15 Uhr<br />
<strong>Wo:</strong> <a href="http://www.tuchlaube.ch">Theater Tuchlaube</a>, Aarau</p>
<p style="border-top:1px solid#E5E5E5;">
<p>Samstag, 26. November 2011</p>
<h2>Vive la Fête | Stereo Total | Tim &amp; Puma Mimi</h2>
<p><img class="size-full wp-image-46633 alignnone" title="Vive la Fête" src="http://kinkimag.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/vive-la-fete.jpg" alt="vive la fete" width="480" height="289" /></p>
<p>Bis zu den Feiertagen dauert&#8217;s noch eine ganze Weile, trotzdem – oder eben erst recht – wird diesen Samstag im <strong><a href="http://www.volkshaus.ch/">Volkshaus</a></strong> zünftig gefeiert. Groovesound, das Exil und das Volkshaus Zürich präsentieren <strong><a href="http://www.vivelafete.be">Vive la Fête</a></strong>, <strong><a href="http://www.stereototal.de">Stereo Total</a></strong>, <strong><a href="http://www.timpuma.ch">Tim &amp; Puma Mimi</a></strong> und als Zückerchen obendrauf ein exklusives DJ-Set der frankophonen <strong><a href="http://www.solangelafrange.ch">Solange La Frange</a></strong>.</p>
<p>Und ja, &#8220;französisch&#8221; scheint auch das inoffizielle Motto des Abends zu sein, so frönen die Belgier von Vive la Fête der von Electroclash und Electropop inspirierten Musik mit einem Hauch Frongreisch, die Deutschen Stereo Total singen auf Französisch und machen nach eigenen Angaben &#8220;40% Chanson, 20% R&#8217;n'R, 10% Punkrock, 3% DAF-Sequenzer, 4% Jacques Dutronc-Rhythmique, 7% Brigitte Bardot and Serge Gainsbourg, 1,5% Cosmonaute, 10% really old synthesizers, 10% 8-bit Amiga-sampling, 10% transistor amplifier, 1% really expensive and advanced instrument&#8221;-Sound. Noch Fragen?</p>
<p>Etwas aus der Reihe des ganz und gar <strong>Blau-Weiss-Rot gestreiften Line-ups </strong>tanzen allerdings Tim &amp; Puma Mimi, die mit ihrem schweizerisch-japanischen Elektro-Pop dafür den Exotenbonus für sich beanspruchen dürfen.</p>
<p><strong>kinki verlost 2&#215;2 Tickets für einen Abend im Volkshaus</strong>, der sich prächtig zum Feiern eignet. Schreib uns so schnell wie möglich eine Mail mit Betreff &#8220;Es lebe das Fest&#8221; an <a href="mailto:wettbewerb@kinkimag.ch">wettbewerb@kinkimag.ch</a>.</p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 300px; margin-bottom: 10px; margin-left: 0px; outline-width: 0px; outline-style: initial; outline-color: initial; display: block; line-height: 14px; border-top-width: 3px; border-top-style: solid; border-top-color:#000000; padding: 0px;">
<p><strong>Wann:</strong> 26. November 2011, Türöffnung 20 Uhr<br />
<strong>Wo:</strong> <a href="http://www.volkshaus.ch">Volkshaus</a>, Zürich</p>
<p style="border-top:1px solid#E5E5E5;">
<p>Mittwoch, 30. November 2011</p>
<h2>Hundreds</h2>
<p><img class="size-full wp-image-46650 alignnone" title="Hundreds" src="http://kinkimag.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/hundreds.jpg" alt="hundreds" width="480" height="480" /></p>
<p><strong><a href="http://www.hundredsmusic.com/">Hundreds</a></strong>, das sind die Geschwister Eva und Philipp Milner aus der Hansestadt Hamburg. Mit ihrem verspielten, unaufgeregtem und leichtfüssigen <strong>Electro-Pop</strong> hat das Geschwisterpaar schon öfters in der Schweiz Halt gemacht, nächste Woche ist ganz exklusiv Basel dran.</p>
<p>Dort stellen sie ihr neues Album <strong>&#8220;Variations&#8221;</strong> vor, das am 2. Dezember erscheinen wird. &#8220;Variations&#8221; ist ein ergreifendes Themenmixtape, das seinen roten Faden einmal quer über das musikalische Spektrum legt. Ihren Konzerten wird ebenfalls eine magisch-faszinierende Wirkung nachgesagt. Philipp bedient Synthesizer, Piano und Laptop während Eva mit ihrer sanften Stimme in den Bann zieht und der Autoharp oder dem Glockenspiel ungewöhnliche Klänge entlockt und damit am kommenden Mittwoch bestimmt auch das <strong><a href="http://www.grenzwert.ch/">Grenzwert</a></strong> in Basel verzaubern wird.</p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 300px; margin-bottom: 10px; margin-left: 0px; outline-width: 0px; outline-style: initial; outline-color: initial; display: block; line-height: 14px; border-top-width: 3px; border-top-style: solid; border-top-color:#000000; padding: 0px;">
<p><strong>Wann:</strong> 30. November 2011, 21 Uhr<br />
<strong>Wo:</strong> <a href="http://www.grenzwert.ch/">Grenzwert</a>, Basel</p>
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		<title>Olympia: &#8220;Ringen&#8221; um Macht</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 09:37:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kinki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[china]]></category>
		<category><![CDATA[olympia]]></category>
		<category><![CDATA[protest]]></category>
		<category><![CDATA[tibet]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die olympischen Spiele – das traditionsreiche Großereignis mit Wurzeln in der Antike gilt seit jeher als ein Symbol des Friedens und der Völkerverständigung. Jüngste Unruhen wie die Krise um China und Tibet zeigen jedoch, dass die Arena der internationalen Freundschaft unter Umständen schnell auf nur eine einzige Disziplin reduziert werden kann: dem Ringen um Macht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-361" title="china51" src="http://kinkimag.com/wp-content/uploads/2008/06/china51.jpg" alt="&lt;br /&gt;" width="480" height="339" /></p>
<p><strong>Die olympischen Spiele – das traditionsreiche Großereignis mit Wurzeln in der Antike gilt seit jeher als ein Symbol des Friedens und der Völkerverständigung. Jüngste Unruhen wie die Krise um China und Tibet zeigen jedoch, dass die Arena der internationalen Freundschaft unter Umständen schnell auf nur eine einzige Disziplin reduziert werden kann: dem Ringen um Macht. </strong><em>Von Florian Schneider</em></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-356" title="china1" src="http://kinkimag.com/wp-content/uploads/2008/06/china1.jpg" alt="&lt;br /&gt;" width="107" height="135" />Peking, der 08. August 2008, Nationalstadion, 20:08 Uhr. Ganz im Zeichen der chinesischen Glückszahl Acht startet unter Fanfaren, Jubel und einem Rausch der Geschichtsträchtigkeit die Eröffnungsfeier die Olympischen Sommerspiele 2008. Millionen sportbegeisterte Menschen kleben überall auf der Welt an ihren Bildschirmen, wollen sie sich dieses Ereignis doch nicht entgehen lassen. Doch&#8230;ja, irgendwas trübt die Atmosphäre. Auffallend wenige Athleten nehmen an dem traditionellen Einmarsch ins Stadion teil. Das Spielen der Olympischen Hymne wird von einem gellenden Pfeifkonzert aus dem Publikum übertont. Und – da! – der vorletzte Läufer betritt den Ort des Geschehens mit einer erlöschten Fackel&#8230;</p>
<p>Diese – zugegeben etwas überspitzte – Darstellung schien aber eine Zeit lang doch das potenzielle Szenario der diesjährigen Olympischen Spiele darzustellen. Seit dem erneuten Aufflammen eines Konfliktes, der das tibetisch-chinesische Verhältnis seit Jahrzehnten prägt, war das historische Mammutereignis immer mehr zu einem Spielball der internationalen Politik geworden, der mit dem eigentlichen olympischen Verständnis nicht mehr viel zu tun hatte.</p>
<p>Am 10. März machten weltweit zunächst die Bilder von protestierenden Mönchen in Lhasa, der Hauptstadt Tibets, Schlagzeilen. Die anfangs friedlichen Aufstände führten bald zu sich ausbreitenden, gewaltsamen Unruhen, gegen die die chinesische Regierung mit aller Härte vorging. Hintergrund sind die stetigen Autonomiebestrebungen Tibets, die seit geraumer Zeit für eine gesteigerte Selbstständigkeit kämpfen. Am 10. März hatte sich zum 49. Mal der Tag des Tibetaufstandes gejährt, der im Jahr 1959 die Flucht des Dalai Lama, des geistigen Oberhauptes der Tibeter, zur Folge hatte. Zu diesem Aufstand kam es damals, da Tibet nach einer längeren Phase der Selbstständigkeit im Jahr 1950 erneut unter die Herrschaft Chinas fiel – gewöhnen konnte sich an diesen Zustand der Unterdrückung in Tibet aber offensichtlich niemand.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-362" title="china41" src="http://kinkimag.com/wp-content/uploads/2008/06/china41.jpg" alt="&lt;br /&gt;" width="476" height="358" /></p>
<p>Und auch bis zum heutigen Tage hat sich die angespannte Lage nicht beruhigt, da konnte auch der stets milde lächelnde Dalai Lama nichts ausrichten. Die jüngsten Ereignisse führten weltweit zu heftigen Protesten. Einige Menschenrechts- organisationen waren mit der Wahl Pekings zum Austragungsort der Olympischen Spiele aufgrund der teils massiven Verstösse der Menschenrechte und der Ignoranz der Meinungsfreiheit bereits sowieso nicht gerade glücklich. Doch das massive, gewaltsame Auftreten gegenüber den tibetischen Protestanten und die strikte Zensur der Berichterstattung und gewollte Verschleierung der Ereignisse führte weltweit zu großer Empörung: ist eine solche Nation, die nach wie vor von teils rückständigen Auffassungen geprägt ist, wirklich geeignet, Olympische Spiele auszurichten, die wie bereits erwähnt ein Symbol für Frieden und Freiheit sind?</p>
<p>Proteste hatte es rund um die Olympia – insbesondere in der Zeit des Kalten Krieges &#8211; schon öfters gegeben, doch dieses Mal wurde eine beispiellose weltweite Demonstrationswelle rund um den Olympischen Fackellauf ausgelöst. In London, Paris und San Francisco wurden mehrere tausend Polizeikräfte eingesetzt, die Auseinandersetzungen jedoch doch nicht verhindern konnten.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-363" title="china21" src="http://kinkimag.com/wp-content/uploads/2008/06/china21.jpg" alt="&lt;br /&gt;" width="480" height="320" /></p>
<p>Angesichts dieser Entwicklungen schien das eingangs geschilderte Szenario Wirklichkeit zu werden – ein Boykott der Olympischen Spiele, der Untergang des Olympischen Gedankens unter den nicht endenden Konfliktlinien der internationalen Gemeinschaft. Nach langen Diskussionen scheint sich jetzt jedoch ein Funken der Hoffnung durchgeschlagen zu haben. Eine Kopplung des sportlichen Wettbewerbs an nationale Begebenheiten soll verhindert werden, vielmehr soll im Sinne des Sports eine kritische Haltung gegenüber dem Gastgeberland entwickelt werden. Experten spekulieren darauf, dass durch die olympisch gesteigerte Aufmerksamkeit gegenüber China ein gewisser Druck aufgebaut wird und so noch viel nachdrücklicher für die Wahrung der Menschenrechte eingetreten werden könne.</p>
<p>Bleibt also zu hoffen, dass das faire Spiel auf dem Platz auch auf die politische Situation übertragen wird und China den Olympischen Geist als eine Chance für einen dringend nötigen Wandel begreift.</p>
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