Shamblebaby will immer das, was sie nicht bekommen kann
Ihr kennt das bestimmt. Man will immer genau das, was man nicht kriegen kann.
Das war ja schon früher so – die Spielsachen der Kindergartenfreundin waren IMMER toller als die eigenen. Die Klamotten der besten Pubertätsfreundin immer schöner und begehrenswerter als die im eigenen Kleiderschrank. Ganz zu schweigen von der Männerwelt – die, die man nicht haben kann, sind die Interessantesten. Und sollte man doch mal das Glück haben und den bekommen, den man will, entpuppt er sich nach kurzer Zeit als langweilig. Schon klar – der Jagdtrieb ist ja weg, dieses Spiel mit dem Feuer. Man hat sich schliesslich nicht verbrannt, darum kann man ja mit jemand anders weiterspielen.

Oder modisch gesehen: Ich wünschte, ich könnte enge, taillenbetonte Oberteile tragen. Kann ich aber nicht. Ich habe nämlich eine verkrümmte Wirbelsäule, da sehen enge Oberteile eher bescheiden aus. Ich würde gerne mal ein richtig schönes Dekolletee ausführen – geht aufgrund von zu wenig Füllmaterial aber auch nicht.
Ausserdem würde ich jemanden umbringen, wenn ich dafür sofort Gitarre spielen könnte – ich will schon seit einem Jahr anfangen, aber ich habe einfach zu wenig Geduld, ein Instrument spielen zu lernen.
Genau so beim Sport: ich sollte wirklich was tun. Die Treppen in der Schule sind der Tod für mich und meine Lungen (mit dem Rauchen aufzuhören ist keine Alternative, also muss ein Ausgleich her. Im Übrigen sitze ich den ganzen Tag im Büro, da wird man früher oder später verrückt, wenn man nicht dagegenhält).
Vor lauter Jammern sieht man aber oft nicht, was man denn eigentlich für Vorteile hat. Ich kann Ausschnitte bis zum Bauchnabel tragen, ohne dass ich Angst haben muss, dass was rauskullert. Ich kann Tamburin spielen, ganz ohne Übung. Für meinen inneren Schweinehund habe ich einen Stepper gekauft, den ich sogar ab und an benutze – um den Treppen in der Schule den Kampf anzusagen!
Und das mit den Jungs krieg ich auch noch hin. Denn wie sagen die Stones so schön – “you can’t always get what you want, but if you try sometimes you might find. You get what you need”.
Shamblebaby lebt in der Nähe von Basel und schreibt für kinki über Sinniges und Unsinniges aus der Musik- und Modewelt.
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Kommentare (5)
du bisch au so toll meitli
Kommentar von b — 11.05.2009 @ 21:55ich finde shamblebaby soll die sexkolumne schreiben!
Kommentar von Anonymous — 12.05.2009 @ 09:05Hört sich ein bisschen so an als hätte sich shamblebaby Impressionen von Rita geholt. Text ist voll ähnlich. Schade. Hier hatte jeder mal seinen eigenen Stil. Das war das was gefällt. Kopieren isch bääääää!!
Kommentar von Mel — 12.05.2009 @ 12:22aso ich finde nicht das frau shamblebaby hier wen kopiert.
Kommentar von sss — 12.05.2009 @ 21:21finde ich auch nicht. Gruss an Miriam.
Kommentar von Rita — 12.05.2009 @ 21:40