Shamblebaby spart.
Eigentlich habe ich ja kein Problem damit, arm zu sein. Erstens kann ich es ganz gut vor mir selber verstecken (Trick: Einfach nie, NIE den Kontostand überprüfen) und zweitens ist es ja irgendwie “schäbig schön”, wenn man denn so will. Ausserdem gehts halt nicht anders als Auszubildende.

Aber Geld ist leider unumgänglich geworden (ich hätte ja nichts dagegen, immer noch Schafe gegen Wein zu tauschen. Oder so.), folglich auch das Geld-Ausgeben und das leidige Thema Sparen. Was einem vor allem als Raucher seit einigen Wochen ja nochmal erschwert wird – die Preise haben schon wieder aufgeschlagen. Ich find das so richtig doof. Sollen die doch meinetwegen ihre Horror-Bilder von schwarzen Raucherbeinen und zerlöcherten Lungen draufkleben, das wäre wenigstens wirklich effektiv. Bei mir zumindest. Wenn wir bei zehn Stutz pro Päckli angekommen sind, hör ich definitiv auf. Nicht, dass ich wollte (wofür ich mich in fünfzehn Jahren bestimmt hassen werde: Wenn ich Falten und Tränensäcke bis zu den Knien habe. Aber man ist ja nur einmal jung, gäll.) aber ich müsste schlicht und einfach verhungern. Und das ist nicht gerade eine verlockende Alternative. Aber das hatte ich auch schon über die Sechs-Franken-Fünfzig-Marke gesagt.
Und dabei habe ich es wirklich versucht, das Sparen. Leider komme ich einfach nie über die dreistellige Zahl auf meinem Sparkonto hinaus. Dumm, so was. Was macht man also, wenn das Portemonnaie leer und auch das Sparsäuli auf Diät ist? Viele Möglichkeiten gibts ja nicht wirklich: Ausgehen ist schweineteuer, vor allem wenns ums Tanzen geht. DVD-Abende mit Freunden und billigem Fusel werden aber mit der Zeit langweilig und am nächsten Morgen hat man zudem Kopfschmerzen (und muss, falls man keine mehr hat, auch noch Geld für Aspirin ausgeben). Gute Voschläge werden dankend angenommen.
Mit dem kleinen Bisschen, das sich (dank grossen Anstrengungen meinerseits) auf meinem Sparkonto eingefunden hat, hau ichs aber jetzt nach Berlin. Ich wünsch Euch was!
Shamblebaby lebt in der Nähe von Basel und schreibt für kinki über Sinniges und Unsinniges aus der Musik- und Modewelt.
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Kommentare (1)
geld ist geil
Kommentar von vänner — 04.05.2009 @ 11:26