Shamblebaby nimmt sich eine Auszeit

Die spinnen doch in der Schule – drücken die den armen Schülern einfach noch eine Projektwoche rein, so kurz vor den Sommerferien. Und das ist anscheinend noch nicht genug, nein, damit man sich das bisschen Freizeit am Wochenende ja nicht mit Spasshaben vertreiben kann (womöglich auch noch am Open Air St. Gallen, um Gottes Willen!), gibt’s am Montag darauf auch noch eine fette Abschlussprüfung über das, was man sich innerhalb von fünf Tagen ins Hirn pressen musste. Das nächste (und letzte) Lehrjahr wird bestimmt nicht einfacher, was das Lernen angeht. Und so ganz nebenbei muss auch noch die Arbeit für die wohl wichtigste Bewerbung meines bisherigen Lebens fertiggestellt werden.
Ich springe also zur Zeit im Viereck, obwohl ich lieber tanzen würde. Ich rauche etwa dreimal so viel, weil ich Stress schlecht ertrage. Ich mutiere zu einem unausstehlichen Menschen, wenn ich unter Druck stehe. Es bleibt mir also nur zu tun, was man in Krisensituationen nun einmal tun muss: wegrationalisieren, einsparen.
Leider habe ich momentan weder die Zeit zum Schreiben, noch kommen mir die richtigen Ideen. Es ist wie so oft: die Vernunft siegt (da können Tocotronic noch so laut singen), ich werde euch ab sofort also meine Kolumne nur noch alle vier Wochen präsentieren können. Oder zum Frass vorwerfen. Je nachdem. Bis zur nächsten erwarte ich ein paar Tipps zur Entspannung und Stressprävention.
Merci und bis bald.
Shamblebaby lebt in der Nähe von Basel und schreibt für kinki über Sinniges und Unsinniges aus der Musik- und Modewelt.
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