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Shamblebaby hat einen Kater

Es ist mal wieder ein Sonntag der Superlative.

Die Nacht zuvor wurde durchgetanzt und folglich nur wenig geschlafen. Es war eine dieser Nächte, die man zuerst unter Strobolicht auf klebrigem Tanzboden und danach auf  einer Matratze bei einer Freundin verbracht hat. Verhältnis Schlaf zu Tanzen: eins zu einer Million. So weit so gut, Schlaf ist sowieso überbewertet – denkt man jedenfalls noch beim Aufstehen. Und während der ersten zwei, drei Stunden, die man wieder unter den Lebenden weilt.

Shamblebaby hat einen Kater

Danach wird’s ganz schlimm, bei mir jedenfalls. Der Körper (vor allem der Kopf) leidet wie eine arme Sau unter seinem auf den Kopf gestellten Wasserhaushalt – Zigaretten und Alkohol sind ein teuflisches Duo dafür, was seit “Herr Lehmann” eigentlich jeder kennen sollte – die Elektrolyten. Man sitzt also da, der Schädel brummt, die Beine schmerzen und alles dreht sich. Nur diesmal ohne zuckendes Licht und ebensolche Körper, sondern allein zu Hause, bestenfalls auf dem Sofa oder im Bett.

So atemberaubend der Abend zuvor auch gewesen sein mag, ein Kater ist mein absolutes Albtraumszenario für den Morgen danach.

Da gibt’s nur eins: die schulischen und beruflichen Verpflichtungen, die man schon die ganze Woche erfolgreich ignoriert und hinausgeschoben hat (siehe Facebook-Gruppe “Ich habe ein Motivationsproblem, bis ich ein Zeitproblem habe”), endgültig auf die untersten Ränge der To-Do-Liste verweisen und sich der Reanimation des eigenen Körpers widmen.

Das Wichtigste: Salz. Und Wasser. Wenn’s sein muss auch noch Koffein. KEINE ZIGARETTEN.

Das Zimmer, in dem die Ausnüchterung stattfinden sollte, ist im besten Falle das eigene. Fenster auf, Licht aus, Alka-Seltzer runterfätzen und gute Nacht.
In diesem Sinne – bis zum nächsten Wochenende!

Shamblebaby lebt in der Nähe von Basel und schreibt für kinki über Sinniges und Unsinniges aus der Musik- und Modewelt.

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Kommentare (2)

  • Zu jedem Glas Vodka ein Glas Wasser und das Ganze ist nur halb so schlimm *g*

    Kommentar von Ivanhoe — 05.05.2009 @ 11:28
  • aber die nacht war gut. das sterben danach hat sich gelohnt! hähähä

    Kommentar von V — 05.05.2009 @ 15:06

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