Shamble Baby findet…
Ihr kennt das bestimmt: Man steht von einem völlig überfüllten Kleiderschrank und hat trotzdem mal wieder nichts anzuziehen. Schlimm. Für solche Tage bekommt ihr jetzt den ultimativen Schlachtplan von mir. Damit seid ihr gewappnet für den nächsten drohenden Nervenzusammenbruch vor der Garderobe!

Das wichtigsten Elemente bilden die perfekte Jeans (Skinny Fans empfehle ich die unbehandelte Cheap Monday – sitzt wie eine zweite Haut) und ein enges, weisses T-Shirt mit schönem Ausschnitt (H&M reicht hier völlig aus, für das grosszügigere Budget darf es auch American Apparel oder, für die Zierlichen unter uns, Petit Bateau sein). Des Weiteren ist es immer sehr klug, sich einen schön verarbeiteten Ledergürtel, vorzugsweise in Braun zuzulegen. Die Jeans kann damit nämlich auch über dem T-Shirt getragen werden, was jedes noch so simple Outfit (was eine Jeans mit weissem Shirt nun mal ist) sofort interessant aussehen lässt. Nun haben wir aber nicht alle eine passend schmale Figur für die Röhrenjeansgeschichte. Ich gebe zu, eine sehr schwammige Aussage. Meiner Meinung nach können Röhren mit folgendem Zauberwort ruhig bis Grösse 40 getragen werden: Tunika. In dieser Kombination kommt nämlich das unschlagbare Mode-Mantra ‚unten eng, oben weit = Top Figur‘ zum Zuge.
Was ihr euch unbedingt auch noch zulegen solltet, falls es nicht schon in eurem Schrank hängt: einen qualitativ hochwertigen Cardigan. Meiner zum Beispiel ist grau und in XXL. Und gebt lieber etwas mehr Geld aus als dass ihr euch nach der zweiten Wäsche mit Knötchen, Ausleiern und verwaschenen Farben herumschlagen müsst. Hier verweise ich ebenfalls gerne wieder auf American Apparel, aber auch die Damenabteilung von H&M sollte nicht unbeachtet bleiben (für die Zürcher: unbedingt bei H&M Trend Ladies vorbeischauen!).
Wir haben nun alle nötigen Basics zusammen, was fehlt dem Modeherz also noch zum Glücklich sein? Richtig, das passende Schuhwerk. Zum Ausgehen können auf jeden Fall hohe Schuhe getragen werden, Röhrenjeans verlangen geradezu danach. Schwarze Lackpumps passen immer und überall. Für den Shopping Marathon oder eine durchtanzte Nacht aber in jedem Fall auf dem Boden bleiben, handelt es sich nicht gerade um eine Gala mit Walzer. Ballerinas, Plimsoles oder Römersandalen sind die richtigen Begleiter. Für den Herbst oder regnerische Tage auch sehr schön: Brogues. Ledertreter im Stil der 40er Jahre Herrenschuhe. Mein persönlicher Favorit, vor allem in Schwarz, Creme oder als Two Tones. Gibt es auch etwas damenhafter mit Absatz und in weicheren Formen und als Stiefel. Eine grosse Bitte habe ich allerdings noch an euch was das angeht: Wenn schon Stiefel über der Hose dann höchstens bis Mitte Wade. BITTE!
Ansonsten droht Reitstallatmosphäre. Am besten sowieso nur zu Kleidchen oder Mini kombinieren. Wenn all diese Tipps trotzdem nicht helfen werfe ich einen Blick in mein persönliches Lookbook. Ein einfaches Notizbuch (Moleskine heisst hier das Stichwort), beklebt mit allem, was mich in irgendeiner Weise inspiriert. Das können Bilder aus Zeitschriften sein, Fotos aus diversen Fashionblogs oder Aufnahmen für Modestrecken. Wirkt Wunder an besonders schlimmen Tagen. Ich rate also jedem, der noch auf der Suche nach seinem eigenen Stil ist oder diesem den letzten Schliff verpassen will, sich auch so etwas zuzulegen. Ist ausserdem eine tolle Möglichkeit, sich zu beschäftigen wenn man wirklich nicht mehr vor die Tür geht.
Shamble Baby kommt aus Basel und schreibt für kinki über Sinniges und Unsinniges aus der Musik- und Modewelt.
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Kommentare (4)
das problem kenne ich – nur helfen mir die tipps nicht weiter (falsches geschlecht)
Kommentar von tom — 29.07.2008 @ 09:34ui,da kann ich vielleicht nächste woche was draus machen,tom!
Kommentar von Shamblebaby — 29.07.2008 @ 10:43@tom: shamblebaby nimmt eine geschlechtsumwandlung and dir vor, nächste woche
nein spass beiseite
Kommentar von sizoo — 31.07.2008 @ 08:51@shamblebaby: würde ich echt cool finden, wenn du auch noch was für das andere geschlecht auf lager hättest.
wie bist du eigentlich zu der ehre gekommen für kinki zu schreiben?
Kommentar von lars — 31.07.2008 @ 10:16