Review: Bread & Butter 2010 – II

Der Freitag war dann noch mal vollgestopft mit Terminen zum Händeschütteln und Smalltalk mit den Kollegen und am Abend die Rock Fashion Night von Universal und Rockstarmodels. Das Line-Up bot mit Moke einen wirklichen Anreiz für mich. Laut Pressemitteilung sollte man früh da sein, allerdings hatte ich die Rechnung nicht mit den Veranstaltern gemacht, die waren nämlich noch voll mit Aufbau und Soundcheck beschäftigt, als die ersten Gäste – inklusive ich – schon eintrafen. Als es dann endlich losging, fuhr Universal allerdings mit seinem Label Amplified die schon jedem bekannten Rockstar T-Shirts auf und schickte abermal etwas andere Models, nämlich tätowierte Rockgören, über den Laufsteg. Aber auch hier sah man zwischendrin wieder Deutschlands Nachwuchsmodels aus den Castingshows.

Einzig Mio animo, das Label einer jungen Berlinerin, zauberte mir zuweilen ein Lächeln ins Gesicht mit ihren Jerseykleidchen-Kreationen. Das Publikum der Party war hingegen eine echte Abwechslung im durchgestylten Berlin, so sah man vom Rockabilly über Emos, bis hin zu Transen und Rockgirls- / boys so einiges. Moke, spielten erwartungsgemäss super Sound und sie sahen auch in den von Karl Lagerfeld designten Klamotten toll aus. Leider leerte sich die Veranstaltung nach der Show recht schnell und so fand auch ich mich früh in meinem Hostelbettchen ein.

Mein Resümée der Messe fällt leider etwas ernüchternd aus: ich fand die Besucher und ihre Outfits spannender als die der Aussteller, sehe somit der kommenden Herbst- / Wintersaison etwas gelangweilt entgegen…
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Kommentare (1)
Seit wann ist Berlin durchgestyled? Das ist ja mal was ganz neues, sagt man Berlin doch eher ein höchstens mindesmaß an Style nach… dei es drum. Ich selber fand Struppets und Glam O Rama irgendwie besser. Nachzuschauen hier (im Blog der einen der beiden Drags, die dort waren
http://zoe-delay.de/2010/01/24/tom-rebl-struppets-berlin-fashionweek/
Kommentar von Zoe — 26.01.2010 @ 23:09