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Rémi Gaillard: je suis morte de rire!

Am 28.12.09 von florence 4 Kommentare

So, und jetzt gibt es etwas Heiterkeit in die von Post-Weihnachtsstimmung beduselte Stube. Da ich zurzeit im Land der Gallier weile, möchte ich hiermit gerne etwas französischen Witz auf den kinki Blog bringen. Humor ist eigentlich immer eine heikle Sache, zum Beispiel, kann ich einem grossen Teil der französischen Comedians nicht einen einzigen Lacher abgewinnen, obwohl sie abendfüllende Programme am französischen Fernsehen unterhalten, die sich ergo irgendjemand ansehen muss.

Nun gut, ich finde  ja auch die französischen Talkshowmässigen Samstagabend-Unterhaltungssendungen nicht aushaltbar, da kommt mir die Weihnachtsgans gleich wieder… – ich erspare euch weitere Details. Meine französischen Verwandten hingegen finde ich urkomisch mit ihren Gebärden und wortakrobatischen Einlagen und sie finden wiederum diese unsäglich langweiligen Shows amüsant.

Übrigens habe ich erfahren, dass die Franzosen zum Beispiel den englischen Humor so gar nicht mögen (total unverständlich für mich), dies jedoch, weil die zwei Länder historisch seit langem auf Kriegsfuss miteinander stehen und dies offensichtlich auch in ironischer Hinsicht noch nicht überwunden haben. Oder weil sie ebenso gut Englisch verstehen, wie sie es aussprechen.

Natürlich steht auch bei mir eine gewisse Sprachbarriere dem unterhaltsamen Vergnügen im Weg, und dennoch wage ich zu behaupten, dass ich französische Komiker auch mit astreinem Verständnis nicht lustig finden würde. Jede Sprache, oder noch mehr jedes Volk (oder jedes nationale Fernsehen!?!), scheint hie und da einen ganz eigentümlichen Humor mit sich zu bringen, ab dem man sich kringelt oder der einen eben komplett kalt lässt. Ebenso verhält es sich doch auch mit den Schweizern, die – wie schon Stiller und Max wussten – generell reichlich wenig Humor mit sich bringen, und wenn sich dann doch einige als Komödianten auf die Bühne schwingen, dann ist zumindest für mich Hopfen und Malz verloren. Aber Komödianten scheinen sowieso eine eigene Spezies zu sein.

So viel also nur, um den Komödianten Rémi Gaillard vorzustellen, der eigenltich mehr Bubenstreiche an den Tag legt, denn lustige Parolen schwingt. Und jetzt kommt’s: ich könnte mich darüber totlachen, während ihr euch vielleicht ins Fäustchen gähnt…

In diesem Sinne: C’est en faisant nîmporte quoi qu’on devient n’importe qui!”


Mehr Filmchen gibt es auf dem YouTube Profil von n’inmporte qui!

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Kommentare (4)

  • huuui, ich könnt auch quietschen vor lachen! wenn wir mit 17 fledermauskostüms gehabt hätten, wir hätten dasselbe getan.

    Kommentar von liselotta violetta — 29.12.2009 @ 10:46
  • ick lach mir tot!

    Kommentar von matstraub — 29.12.2009 @ 11:26
  • grossartig!

    Kommentar von cerco — 29.12.2009 @ 15:47
  • sich in ein solches Schneckenkostüm zu zwängen, um auf der Strasse rumzukriechen, auf diese grossartige Idee muss man erstmal kommen!

    Kommentar von for schnecks - against cars — 30.12.2009 @ 09:21

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