Magazine de Paris: “la baguette”

Nachdem ich ausgehungert und müde, zum Bahnhof gehechelt bin und mich auf meinem reservierten Platz niedergelassen hatte, hoffte ich nur noch, dass sich diesmal keine schmalzige, nicht geduschte Person neben mir im TGV niederlassen würde – ich erhielt meine Erleichterung. Doch Plötzlich, durch eine holprige Bewegung des Zuges, lag das Handy meines Nebensitzer unter meinem Vordersitz und so kam es zu einer “Kantinen-Kaffee Einladung” und interessanten Gesprächen, zwischen einem Französisch-Deutschen und mir. So und nicht anders begann meine Reise in die Stadt der Liebe.
“Pari`,Pari`” - man hat diese romantischen Geschichten und Bilder im Kopf, wenn man den Namen dieser Stadt hört. Und die Illusion wurde mir bis dato auch noch nicht genommen. Es scheint, als wäre alles dort mit Liebe zum Detail gefertigt worden, ob nun Mensch, Gebäude oder Gegenstand – einfach einzigartig. Ich will aus Liebe zur Stadt, “der Stadt der Liebe”, auf den Grund gehen. Ich nehme euch mit auf meinen Trip durch Paris und zeige euch,dass es mehr als nur Baguettes und Frösche in der Suppe gibt.
Ich wohne im Vaugirard Viertel. In dieser Gegend findet man einen starken Babyboom und alt-eingesessene. Jeden Morgen aufs neue nehme ich extra den Weg zum Bäcker, der zwei Blocks von meiner Unterkunft entfernt ist. Denn von seiner Türe aus geht der Blick über die Dächer, auf das Symbol Paris’, den Eiffelturm. Nach meiner Stärkung durch ein frisches Baguettes und leckeren Comte-Käse, findet man mich oft in kleinen Gassen und in der Metro.
An meinem ersten Tag fuhr ich mit der grünen und pinken Linie und wechselte zur braunen, bis ich an der Rambuteau Station ankam. Direkt an dieser Station befindet sich das bunte Centre Pompidou auch Beaubourg genannt. Momentan ist einer der Höhepunkte im Kunstmuseum, die Ausstellung von Jacques Villegle.

Einer der einflussreichsten Künstler der 60er Jahre, der in Paris die vielschichtigen Plakatewände für sich entdeckt hat. Durch gezieltes Abreissen der Werbeplakate entsteht eine ästhetische Wirkungen aus Bild, Schrift und Farbe. Seine Décollagen inspierierten Künstler wie Roy Lichtenstein und Andy Warhol. Die Ausstellung ist noch bis zum 05.01.2009 zu sehen. Mein Tipp: Unbedingt hingehen! Das Museum, hat im sechsten Stock eine Plattform mit wunderschöner Aussicht. Nach meinem Rundgang, versank ich auf dem Sofa mit einem Buch, bis die dunklen Wolken am Himmel, sich zu einer schwarzen Decke verfärbten.

Nach dem Museum traf ich mich mit Malu und Maria aus Barcelona. Malu studiert Architektur und arbeitet nebenher im “A.P.C. Store” Maria studiert Jura. Ein guter Mix, wie ich finde! Sie begleiteten mich auf einen Rundgang durch Les Marais. Wir schlängelten uns durch die Strassen und liessen uns treiben. Obwohl montags viele Läden und Galerien geschlossen sind, fällt es nicht schwer die Zeit zu vergessen. Ich bekam einen Eindruck von Le Marais und wusste, wo ich umbedingt noch mehr Zeit verbringen möchte. Ich kann es kaum erwarten neue Plätze zu entdecken und mit interessanten Leute zu sprechen. Und natürlich auch euch davon zu berichten!
Eure Chrissi aus Paris
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Kommentare (8)
die plakatwände fand ich auch super
Kommentar von Shamblebaby — 02.12.2008 @ 08:57Tres bon ! APPLAUS! xD
Kommentar von Phing Phang — 02.12.2008 @ 12:27da fängt man ja richtig träumen an
Kommentar von vanessa — 02.12.2008 @ 13:28Eh, tu pourrais quand même traduire en français. Heureusement, je parle parfaitement l’allemand °-)
Bisous
Kommentar von Augustus — 02.12.2008 @ 14:02total cool….bin fast ein bisschen neidisch!
Kommentar von britta — 02.12.2008 @ 19:51will auch !!! Ich glaub nach diesem Artikel sollte ich es mir wirklich ernsthaft übrlegen mit meinem Schatz die Stadt der Liebe zu besuchen
Kommentar von Regina — 02.12.2008 @ 20:57tres bien madame!
Bravo! Bin schon gespannt auf eine Fortsetzung.
Kommentar von Angela — 03.12.2008 @ 03:05Sehr bildlich geschrieben
freu mich auf den nächsten Teil
Kommentar von madda — 03.12.2008 @ 14:24