Magazine de Paris: “Beret rouge”

Verträumt und mit neuem Tatendrang geladen, weckt mich Balkan-Musik in der Linie 4 aus meinem Tagtraum. Eine Frau steht selbstbewusst und doch verängstigt in der Metro. Sie trällert mit Leib und Seele Songs aus ihrer Heimat. Für solche Darbietungen find ich immer ein paar Cents in meiner Tasche. An Haltestellen wie Concord oder Châtelet kann man der Live-Musik nicht entrinnen.
Wie versprochen, bin ich wieder in Le Marais. Wo ich mir die Gegend nun etwas genauer unter die Lupe nehme. In dem Judenviertel wimmelt es nur so von Falafel, Bäckern, Restaurants, Cafés und Deko-Shops. Ich schaue mir empfohlene Shops, wie Surface-to-air, Aprill77, A.P.C., Noir Kennedy und Eclaireur an. Es ist unglaublich was für schöne und außergewöhnliche Shops man in diesem Viertel von Paris findet.
Die Zeit vergessen und in die Fashion-Welt von Surface-to-Air tauchen. Das Konzept dieses Labels ist unglaublich vielfältig und geht über Eigenkreationen, zu Beratung und Darstellung von namenhaften Marken. Mich hat natürlich die Mode und der Shop umgehauen. Jedoch ist er nichts für schwache Kreditkarten.

Der April77 zeigt mit seinen Mitarbeitern, genau das richtige Marketingkonzept. Es ist ein echtes Konzept und verbirgt viele Facetten. Spezialisiert hat sich die Marke auf Mode und Musik, was auch optimal zusammenpasst. Mit dem Slogan “Dance tonight, revolution tomorrow” hat das Label mich sofort auf seine Seite gezogen.

Weiter geht es für mich durch das Labyrinth von Marais. Der Markt ist zwar kleiner, aber man entdeckt viele Leckereien. Ich verweile sehr gerne im Librairie Ofr, mit den unglaublich vielen Mode Magazinen. Ich blättere mich durch ansprechende Cover; das WAD Magazine wurde schliesslich zu meinem Fundstück des Tages.
Danach sprang mir der ungewöhnliche Laden “Hier_Aujourd’hui_Demain” ins Auge. Dessen Name so viel bedeutet wie Gestern_Heute_Morgen. Ein Konzept gibt es hier vermutlich nicht. Der Verkäufer scheint eben ein breites Angebot bieten zu wollen. Wieso nicht?! – In diesem Gewusel findet man alles; von holzgeschnitzten Skulpturen, über Schmuck bis hin zu Roberten.

Eine Stärkung bei L’As du Fallafel. Den Titel der besten Falafel in der Stadt, hat er sich verdient. Mit vollem Magen geht es zur Station St. Paul und ab nach Hause.

Liebe Grüße aus Paris
Eure Chrissi
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Kommentare (3)
kann man dich irgendwie privat kotnaktieren, chrissi?
Kommentar von Shamblebaby — 09.12.2008 @ 10:21ja klaro.. ich meld mich bei dir..die Tage..
Kommentar von chrissi — 09.12.2008 @ 15:32saubere sache chrissi!bin stolz auf dich
Kommentar von franky — 09.12.2008 @ 21:21