Konzert Review: Muse

Muse sind wahre Meister ihres Fachs und ihre Musik zweifelsohne wie geschaffen für einen Saal im Umfang des Zürcher Hallenstadions. Auch wenn manche Fans der ersten Stunde diese Ansicht nicht ganz teilten und aus Boykott gegen die Ortswahl dem Konzert fernblieben. Schade für sie, denn verpassen hätte ich das Konzert am Mittwoch um keinen Preis gewollt.
Auf drei riesenhaften Türmen, die blinkten, leuchteten und mit Videoprojektionen bespielt wurden, tauchte das Trio aus dem Dunklen auf und eröffnete mit „Uprising“ den Abend. Während des fast zweistündigen Konzerts wirkte die Band um Matthew Bellamy immer wieder wie die Anführer eines Aufstandes, zu dem ihnen das Publikum mit zur Bühne gereckten Händen und hymnenartigen Chören folgte. Dabei stellten sie nicht nur gebührend das neue und recht opulente Album „The Resistance“ vor, sondern kehrten auch immer wieder zu ihren Klassikern zurück.
Zu bedauern ist, dass die Band an diesem Abend an vielen Stellen doch zu routiniert und glatt daherkam. Sicherlich war die Show einer Location wie dem Hallenstadion angemessen, doch der grosse Funke vermochte bei vielen der Songs schlichtweg nicht überzuspringen. Insgesamt war es dennoch ein gelungener, wenn auch überraschungsfreier Abend voller Glam-Rock und mit einer Lightshow, bei der selbst David Bowie geblendet gewesen wäre.
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Kommentare (2)
Ein paar visuelle Einblicke aus München: http://www.roteraupe.de/galerie-detail/613/muse-munchen-olympiahalle.html
Kommentar von andre — 21.11.2009 @ 11:15münchen war also der hammer ; )
Kommentar von felix — 26.11.2009 @ 09:22