kinki-Charts: Diese Woche mit The Similou, Adam Green und Animal Collective
Bald geht sie wieder los, die Snowboard- und Skisaison! Und was passt da besser, als mal wieder die Melodic Punk- und Gute Laune-Platten rauszukramen? Hier eine Liste der Lieder, die ihr definitiv mit in die Berge nehmen solltet!

Dizzy Crane & Jesse Nectar von The Similou
1. The Similou – All This Love
Wer es für den Anfang etwas poppiger braucht, um in Stimmung zu kommen…
2. Pennywise – One Reason
Obwohl sie aus dem warmen Californien kommen, machen sie perfekte Boardsportmusik!
3. Sugarcult – Shaking
Mal was für eine sonnige, langsamere Abfahrt.
4. Billy Talent – Fallen Leaves
Zwar nicht von der neuen Platte, dennoch mehr als passend!
5. Kings Of Leon – Sex On Fire
…war wohl DAS Lied der letzten Saison!
6. Sportfreunde Stiller feat. The Subways – Rock ‘n’ Roll Queen
Für alle Mädels!
7. Green Day – 21th Century Breakdown
Haben mich auf ihrer Tour davon überzeugt, dass sie es nach wie vor noch drauf haben!
8. Millencolin – No Cigar
Pflichtsong!
9. Say Anything – Hate Everyone
Perfekte Ansage an alle Pistenidioten!
10. Lykke Li - Little Bit
Zum Schluss noch etwas zum Runterkommen und in der Sonne liegen.
Album der Woche/Vorankündigung
Adam Green – Minor Love/VÖ 11.01.2010 / Rough Trade Records
Oft verpöhnt und ausgelacht wurde Adam Green, der Anfang der 80er in New York das Licht der Welt erblickte. Als Mitglied der herrlich durchgeknallten Band The Moldy Peaches wurde ihm 2002 wohl etwas langweilig und er startete seine Solokarriere. Es folgten :
2002 – Adam Green (in den USA unter dem Titel Garfield erschienen)
2003 – Friends of Mine
2005 – Gemstones
2006 – Jacket Full of Danger
2008 – Sixes and Sevens
2010 – Minor Love
Eine beachtliche Anzahl, möchte ich meinen. Könnte der Promiblogger Perez Hilton singen und hätte er ein Faible für The Strokes und Leonhard Cohen, dann würde das wohl klingen wie Adam Green. Dieser nimmt sich selbst nicht allzu ernst, deswegen sind die Texte meist ironisch bis sarkastisch zu verstehen. Aber wen wundert’s, seine Uroma war schließlich die Verlobte von Franz Kafka! Sein neues Album verspricht wieder eine Antifolk-Scheibe zu werden und die erste Singleauskoppelung kann man sich bereits auf Myspace anhören!
Am 24.02.10 präsentiert Green sein neues Album in Zürich in der Mascotte!
Video der Woche
Animal Collective – Summertime Clothes
Die neue Platte, nach Strawberry Jam (2007), eröffnet uns neue Pforten, denn sie überzeugt durch eingehende Bässe und wenig Schnickschnack. Egal ob elektronisch oder akustisch, Animal Collective verstehen sich als Popband im reinsten Sinne. Oft mit Einflüssen von Pink Floyd oder mit den späten – unter LSD-Einfluss schon deutlich verschobeneren – Beach Boys verglichen, bieten sich meiner Meinung nach eher Stereolab und Lali Puna als Vergleichspunkte für Animal Collective an.
Die Band rund um David Portner aka Avey Tare, Noah Lennox alias Panda Bear, Brian Weitz, der unter dem Pseudonym The Geologist firmiert und Conrad Deaken, mit dem naheliegenden Spitznamen The Deaken, wollten eigentlich immer ein loses Kollektiv von Musikern sein. Doch liessen sich so schwerer Platten verkaufen und so entstand der Name “Animal Collective”. Die ersten Auftritte absolvierten die Jungs dann auch passenderweise mit Tiermasken und spielten dabei Tiergeräusche in ihre Lieder ein.
Das neue Album, benannt nach einer von Frank Gehry entworfenen Open-Air-Bühne in Columbia (Maryland, USA), dürfte ihnen definitiv einen neuen Hörerkreis erschlossen haben. Die Jungs legten die Messlatte für nachkommende Bands nämlich sehr hoch dieses Jahr. Die Ausrichtung ist eher elektronisch und man sucht vergeblich nach klassischen Songstrukturen. Der Inhalt der Texte ist eher rätselhaft und auf Refrains wird fast komplett verzichtet.
Das neue Album “Merriweather Post Pavillion” von Animal Collective ist am 12. Januar 2009 bei Domino/Indigo erschienen.
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Kommentare (2)
Grossartiges Video!!!!
Kommentar von anina — 20.11.2009 @ 13:51Adam Green spielt am 7.9.2010 seine einzige Schweizer Clubshow in der Kulturfabrik Kofmehl Solothurn. Infos: kofmehl.net
Kommentar von Kofmehl Fan — 26.07.2010 @ 11:39