kinki-Charts: Diese Woche mit Tegan and Sara, Helgi Hrafn Jonsson und The Temper Trap
Ohne Musik geht bei uns nichts! In den kinki-Charts liefern wir euch wöchentlich den fettesten Sound, die neuesten Entdeckungen, die schönsten Klassiker, das beste Video und unser most beloved Album.

Tegan and Sara
1. Tegan And Sara – On Directing
Kanada bringt mit diesen Mädels frischen Wind in unsere Charts.
2. Beach House – Norway
Teilweise etwas schief klingende Singleauskoppelung der am 19.02.10 erscheinenden, neuen und, nach eigener Aussage, besten Platte von Beach House.
3. Shy Child – Drop The Phone
New Yorker Electronic Duo, das gar nicht schüchtern sondern vollgeladen mit Instrumenten, elektronischen Klängen und Gesang die Szene aufmischt.
4. Empire Of The Sun – Without You
Liebeslied von den Jungs aus Australien, die sich stets anhören, als wären sie von einem anderen Planeten.
5. Editors – Papillon
Einflüsse von EBM und Depeche Mode erschaffen ein wahnsinnig tanzbares Stückchen Musik.
6. Biffy Clyro – Captain
Die schottische Antwort auf Skater-Punk und Indie-Rock. Spielen am 5.12. im Zürcher Mascotte!!
7. Sucioperro – Dirty Dirty Sick Sick
Nicht erschrecken über die anfänglichen harten Gitarrenriffs! Die Jungs haben mehr zu bieten als das.
8. Port O’Brien – My Will Is Good
Melancholischer Gitarrenpop, der nachdenklich stimmt.
9. Hey Hey Radio! – Television
Eine italienische, durchgeknallte Combo, die sich erfolgreich an einer Mischung aus Rock, Pop und Elektro versucht.
10. Passion Pit – The Reeling
Das Beste zum Schluss: Mein Lieblingslied in diesen Charts kommt mit Synthieeinlagen aus den 80ern und Elektroklängen der frühen 90ern um die Ecke.
Album der Woche
Helgi Hrafn Jonsson –For The Rest Of My Childhood / VÖ Oktober 2009/ Sevenahalf Records
Denke ich an Island, denke ich an weitläufige grüne Berge, Vulkane, an Elfen und an Björk.
Dieser 25-jährige Isländer vereint genau das. Die Kraft der Vulkane, die Sehnsucht der Berge, das Verträumte der Elfen und die zum Teil landestypischen folkigen Klänge wie man sie von Björk kennt.
Es hört sich teilweise so an, als würde er vor Melancholie zerbrechen und im nächsten Atemzug versprüht seine Musik wieder soviel Hoffnung, dass es einem die Tränen in die Augen treibt. Die Platte ist definitv nicht dafür geeigent, sie sich bei Liebeskummer, Weltschmerz oder Fernweh anzuhören, denn es werden leider keine Taschentücher mitgeliefert. Wer es aber mal einen Gang ruhiger mag und auch nicht vor kraftvollen Stimmen und ernsten Texten zurückschreckt, sollte sie sich unbedingt anhören.
Trackliste
1. Ashes Away
2. September
3. Digging Up A Tree
4. Waltz
5. This Solitude
6. Love Mind
7. Dry Run
8. Soft Targets
9. AM Radio Signal
10. Lay It Down
Video der Woche
The Temper Trap – Sweet Disposition
Die Geschichte der Band liest sich wie ein Bubentraum. Dougy Mandagi verdient sich als Strassenmusiker seinen Lebensunterhalt und lernt bei einem Job den Schlagzeuger Toby Dundas kennen. Beide beschliessen, zusammen eine Band zu gründen. So weit so gut. Sie holen sich ein paar Freunde ins Boot und vervollständigen die Band mit dem Gitarristen Lorenzo Silitto und dem Bassisten Jonathon Aherne. Danach touren sie durch Australien und erleben ihre ersten Erfolge, bis sie auf Jim Abbiss treffen, einen englischem Produzenten. Mit ihm nehmen sie Conditions auf, welches sich erfolgreich in den europäischen und australischen Charts platziert. Ihr Hang zu gefühlvollen Rock- / Indiesongs bescherte ihnen das Glück, im momentan laufenden Kinofilm „500 Days of summer“ am Soundtrack mitzuwirken und die BBC kürte sie jüngst zu einem der wichtigsten Newcomer 2009.
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