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kinki-Charts: Diese Woche mit Norman Palm, MGMT und Reverend Deadeye

Am 9.4.10 von rita 3 Kommentare

Ohne Musik geht bei uns nichts! In den kinki-Charts liefern wir euch wöchentlich den fettesten Sound, die neuesten Entdeckungen, die schönsten Klassiker, das beste Video und unser most beloved Album.

Norman Palm

1. Norman Palm – Landslide
Neuzugang bei City Slang Records. Im Hintergrund sind übrigens die Damen von Le Corps Mince de Francoise zu hören.

2. Jahcoozi – Barbed Wire
Hip-Hop Elemente treffen auf treibende elektronische Beats und Popvocals. Live zu bestaunen am 20.05. im Club Zukunft, Zürich.

3. The Magic Numbers - Hurt So Good
Psychedelic Folk. Etwas verschrobener, nicht von dieser Welt zu scheinender Sound. Easy Listening.

4. The Black Keys – Next Girl
Hier werden Blueselemente mit Rockgitarren gemischt, gute Kombi! Erinnert zuweilen an den Sound der typischen 70s-Rockbands.

5. Le Le – Discomonster
Neue Single und Vorbote aufs neue Album der holländischen Elektropopwunder.

6. The Phenomenal Handclap Band – Baby
Noch ein Song aus dem Hause Gomma Records. Am 23.05. live in der Kaserne Basel zu bewundern.

7. LCD Soundsytem – Drunk Girls
Punkiger, poppiger neuer Song der Jungs aus New York. Ohrwurmpotenzial: 100 %!!

8. Wild Beasts – We Still Got The Taste
Etwas melancholisch wirkende Popmusik, die aber durch gut geordnete Melodien trotzdem Laune macht.

9. Parra Soundsystem – Would You Believe
Treibende Beats, angenehme Leadstimme – perfekte Musik für die ersten Tage an der Open Air Bar.

10. Two Door Cinema Club – Undercover Martyn
Irische Wunderjungs, die Indietronic so gekonnt und wunderbar spielen, dass man sie lieben MUSS!


Video der Woche

MGMT – “Flash Delirium”

MGMT sind zurück! Seit ihrem fulminanten Einstand im Indiepop-Olymp im Jahr 2008 hat man sich an den Hymnen “Time To Pretend“ und “Kids“ fast ein bisschen sattgehört. Das neue Album “Congratulations“, das in der Schweiz offiziell am 14. April erscheinen soll, wird deshalb sehnlichst erwartet.

Neues Album, neue Single und das Video zu “Flash Delirium“ hält einige Überraschungen bereit. Fast scheint es, als hätten sich die schrägen, älteren Herrschaften in Uniform genau so heftig nach einem Lebenszeichen der Manager Andrew VanWyngarden und Ben Goldwasser verzehrt; die Wiedersehensfreude scheint grenzenlos.

Schleichend entwickelt sich die harmlose Welcome Party dann aber zum psychedelischen Albtraum, in dem ein Aal, ein Pudel und eine Zeitmaschine tragende Rollen einnehmen. Passend zum Sound, der 2010 zwar etwas ruhiger daherkommt, aber immer noch eigene Massstäbe im Bereich Indietronic setzt, schraubt sich das Level der Absurdität hinauf zu einem bizarren Science Fiction-Abenteuer mit ungewissem Ausgang.

Der Produzent des Videos, Andreas Nilsson, ist kein Unbekannter im Filmgeschäft.  So hat der Schwede nebst dem witzigen Nike Spot “Hyperize“ bereits zahlreiche Clips unter anderem für Madrugada, Moby, Goldfrapp oder Bright Eyes produziert.

Album der Woche

Reverend Deadeye “The Trials and Tribulations Of Reverend Deadeye” VÖ 16.4.2010 / Hazelwood Records.

Reverend Deadeye - "The Trials and Tribulations Of Reverend Deadeye"Diese Woche mal etwas anderer Sound für eure von mir sehr verwöhnten Indie-Ohren. Schrammelsound vom Feinsten, der auch aus einer Hinterhofgarage stammen könnte. Dies jedoch so beeindruckend produziert, dass es einfach nur Spass macht, zuzuhören.

Ich musste die Pressemitteilung für euch copypasten, da sie einfach unglaublich gut geschrieben ist und aufzeigt, was auch ich dachte als ich den Reverend zum ersten Mal gehört habe, aber lest – und vorallem hört – selbst:

“Ein Hoch auf die Familientradition: Reverend Deadeye ist der Sohn eines Reverends vom Sohn eines Reverends. Seine Jugend verbrachte der Fußstapfentreter mit dem Zähmen von Schlangen im Navajo Reservat Arizonas, um diese bei gelegentlichen Zeltgottesdiensten hervor zu zeigen. (Eine dieser handzahmen Schlangen nahm einen dieser Auftritte zum Anlass, dem Künstler ins Auge zu langen, womit gleichermaßen sein Künstlername geboren war.) Ein gesegnetes Erbe, das – man gestatte die hermeneutische Ausschweifung – auch in seiner Musik zu Tage tritt: Kein sonntägliches Hochamt, vielmehr eine okkulte Mitternachtsmesse mit heiligem Feuer und Auferstehungsmystik.

Mit seiner modifizierten Wok-Deckel-Resonator-Gitarre, seinem legendären Bierdosenmikrofon, einer Kick Drum und der schallenden Waschtrog-Snare, braut er ein Punk-, Garagenrock-Gemisch mit dem Geschmack von grobem Vorkriegs-Delta-Blues und erleuchtendem Gospel im Abgang.

Gemeinsam mit der Dreifaltigkeit der Hazelwood Vinyl Plastics-Produzenten Two Horses und Kaneoka One stellte der Reverend jüngst sein wildestes und zugleich empfindsamstes Album zusammen.”

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Kommentare (3)

  • Yeah, The Black Keys! best. blues rock. ever. (ok, knapp nach Jimi)

    Kommentar von tom — 09.04.2010 @ 15:46
  • Two Door Cinema Club… ganz gross. :-)

    Kommentar von Mel — 09.04.2010 @ 16:22
  • Robot Koch (Produzent von Jahcoozi) tritt voraussichtlich am 7. August an einem kleinen Festival in Luzern auf.

    Kommentar von William S. Blake — 11.04.2010 @ 18:41

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