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kinki-Charts: Diese Woche mit Lars and The Hands of Light, John Grant und Gil Scott Heron.

Am 27.2.10 von rita 3 Kommentare

Ohne Musik geht bei uns nichts! In den kinki-Charts liefern wir euch wöchentlich den fettesten Sound, die neuesten Entdeckungen, die schönsten Klassiker, das beste Video und unser most beloved Album.

Lars and The Hands of Light
Lars and The Hands of Light – Photo Credit: Simon Birk

1. Lars and The Hands of Light – The Girl Flu
Grossartiger Popsound aus Dänemark. Möchte man gar nicht mehr aufhören zu hören.

2. Warpaint – Elephants
4 Mädels aus den USA, die es verstehen, Popsound für “Erwachsene” zu machen.

3. Celebration – Shelter
Musik, die mich paralysiert.

4. Owl City – Fireflies
Gute Laune-Pop, der etwas kommerzlastig klingt, aber schön anzuhören ist. Das neue Album “Ocean Eyes” steht ab dem 26.01. im Laden.

5. The Morning Benders – Excuses
Klassische Instrumente, softe Melodien, typische Indie-Pop Gesänge. Nice.

6. Fionn Regan – Protection Racket
Hinter diesem Namen steht ein junger irischer Singer / Songwriter, der mit Pop-Rockabilly-Folk Musik glänzt.

7. Broken Social Scene – World Sick
Vorauskoppelung zum neuen Album der Superband aus Kanada, die zu Höchstzeiten 17 Mitglieder zählt. Erinnert mich zuweilen an Coldplay.

8. Peggy Sue - Watchmen
Musik, wie wir sie aus London gewohnt sind und lieben. Interessante Instrumentauswahl. Genau hinhören. Live: 20.April, Mascotte.

9. Le Plat Du Jour – Pigeon vs Seagull
Klingt irgendwie schön dreckig, und trotzdem nicht allzu rockig.

10. Manchester Orchestra – Shake It Out
Damit ihr beim Durchhören nicht einschlaft, hier zum Ende etwas Rockiges: die Supportband von Biffy Clyro.

Video der Woche

Gil Scott Heron – Me And The Devil

Um das Musikvideo zum Song “Me and The Devil” von Gil Scott Heron ansehen zu können, benötigt man einen aktuellen Flashplayer: Flashplayer installieren

Voodoo-Skater auf dem Weg durch die New Yorker Nacht. Ein grossartiges Video von Gil Scott Heron, dem Ü-60-Helden aus Chicago. Wieder einmal glänzt Heron mit Sprechgesang und Funk- /Jazz- / Soulelementen. Dem rüstigen Herren hätte man so ein Videowunder gar nicht zugetraut. Könnte es doch – wie schon überall in der Presse vermutet – zum Video des Jahres avancieren!

Frisch erschienen ist auch sein, nach 13 Jahren lang erwartetes, neues Album “I Am New Here”, ein Paradestückchen Musik. Dieser Typ schreibt einfach immer Geschichte. War er doch einer der Vorreiter der Spoken-Word-Scene, schafft er es auch nach all den Jahren, nicht altbacken zu klingen.

Album der Woche

John Grant - Queen Of Denmark (Bella Union / Cooperative Music / Universal Music) / VÖ: 30.04.2010

Queen Of Denmark entstand Ende 2008 / Anfang 2009 in Zusammenarbeit mit Midlake in Denton, Texas – zur gleichen Zeit, als Midlake gerade ihr neues Album “The Courage Of Others” aufnahmen. Es ist die Vertonung des Seelenlebens des Frontmanns, eine Art Abbitte, nach jahrelanger Alkohol- und Drogenabhängigkeit und thematisiert das Streben nach einem besseren Ich.

Das Album entwickelt sich von reinster Sehnsucht (im Opener “TC And Honeybear”) bis zur bitteren, sarkastischen Wut (im Titelstueck “Queen Of Denmark”) und besticht durch grosse Balladen, Chöre und überbordende Streicherarrangements. Schlichte Pianothemen werden in Synthieklängen getränkt, die Querflöte von Midlake-Sänger Tim Smith verleiht “I Wanna Go To Marz” eine träumerische Note, während Grant in “Where Dreams Go To Die” mit herzzerreissenden Streichern seine Träume zu Grabe trägt und “Sigourney Weaver” von einem Hintergrundchor mit den bezaubernsten Gesangsharmonien besingen lässt.

Man sollte sich unbedingt Zeit nehmen, den teils schrägen Texten zu lauschen, die in brilliantem Kontrast zur süsslichen Musik stehen, um den speziellen Sarkasmus dieser Platte zu begreifen. Schmerz, Hoffnung, Angst, Trauer und Selbsterkenntnis – auf “Queen of Denmark” findet man all dies, verpackt in zuckrige Pop-Melodien und einzigartige Arrangements.

Tracklist

1. TC And HoneybearJohn Grant - Queen Of Denmark
2. I Wanna Go To Marz
3. Where Dreams Go To Die
4. Sigourney Weaver
5. Chicken Bones
6. Silver Platter Club
7. Its Easier
8. Outer Space
9. JC Hates Faggots
10. Caramel
11. Leopard And Lamb
12. Queen Of Denmark

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Kommentare (3)

  • Gil Scott-Herons “I’m new here” ist grossartig!

    Kommentar von William S. Blake — 27.02.2010 @ 18:57
  • vielen dank für die zusammenstellung… bin wirklich ein fan!

    Kommentar von moni — 01.03.2010 @ 09:54
  • Vielen Dank, Moni. Hör ich gern. :-)

    Kommentar von Rita — 01.03.2010 @ 12:27

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