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kinki charts: Diese Woche mit French Horn Rebellion, Grizzly Bear und Blood Red Shoes.

Ohne Musik geht bei uns nichts! In den kinki-Charts liefern wir euch wöchentlich den fettesten Sound, die neuesten Entdeckungen, die schönsten Klassiker, das beste Video und unser most beloved Album.

French Horn Rebellion

French Horn Rebellion

1. French Horn Rebellion – Beaches And Friends
Disco trifft Elektro!! Top!! Vorauskoppelung vom neuen Album welches im Sommer  2010 erscheint. Mein absoluter Favourite diese Woche!

2. Savoir Adore – We Talk Like Machines
New Yorker Duo, die uns grandiosen Pop-Indiesound bescheren.

3. Charlotte Hatherley – White
Ein rothaariges Energiebündel aus England. Eingängige Melodie die automatisch zum Mitwackeln bewegt.

4. Hot Chip – One Life Stand
Verschrobene Elektroklänge gepaart mit Gesang und 80er-Discoelementen. Werden auf ihrer kommenden Tour von The XX supported!

5. Shout Out Louds – Walls
Für alle Röhrenjeans-Liebhaber, Nickelbrillenträger und schwedische Indiesound-Lovers!

6. Missin Cat – Back On My Feet
Nur für Mädchen! Das Berliner Stimmwunder singt begleitet von ihrer Gitarre wunderschönen Indiefolk. Der Sound für den Frühling.

7. Goose – Qui Per Te
Wer vorher italienischem Indiesound keine Chance gegeben hat, sollte sich Goose zu Gemüte führen. Weit weg von Eros’ Allüren, aber dafür mit viel klassischem Indie-Gitarrenspiel. Das Ende ist besonders schön.

8. Miami Horror – Sometimes
Für Fans der guten, alten 80er-Synthietöne und nachhallender Vocals.

9. The Golden Filter – Solid Gold
Diese Woche hänge ich ziemlich in den 80s fest. Noch eine Elektro-Popnummer, mit süss hauchenden weiblichen vocals.

10. Nada Surf – Enjoy The Silence
Vorab-Schmankerl der bald erscheinenden Cover-CD. Hier ein Klassiker von Depeche Mode. Anders, aber schön.

Video der Woche

Grizzly Bear – Ready, Able

Um das Musikvideo zum Song “Ready, Able” von Grizzly Bear ansehen zu können, benötigt man einen aktuellen Flashplayer: Flashplayer installieren

Dieses Video erinnert mich total an Fleet Foxes “Mykonos”. Nur, dass wir es diesmal nicht mit Origami, sondern mit Knetfiguren zu tun bekommen. Fraglich ist, wie sie zu ihrem Namen gekommen sind, denn der vor Kraft strotzende Grizzly kann nicht als Namensvetter Vorbild gewesen sein. Für verworrene Träume oder Gedanken ist dies aber die perfekte musikalische Untermalung.

Die Band aus Brooklyn – bestehend aus Sänger und Songwriter Ed Droste, Christopher Bear (Schlagzeug), Chris Taylor (Bassist, Holzbläser) und Daniel Rossen (Sänger, Songwriter und Gitarrist) – verstehen sich als Indierockband, lassen dies aber etwas ruhiger, ja fast schon harmonischer, angehen. 2009 erschien ihr drittes Album: “Veckatimest”, benannt nach einer kleinen, unbewohnten Insel bei Cape Cod. Die Süddeutsche Zeitung schrieb, Grizzly Bear brächten “das Kunststück fertig, die musikalischen Ansprüche der siebziger Jahre mit ihrer Folksensibilität auf ihre Kernideen zu verdichten”. Na dann…

Album der Woche

Blood Red Shoes – Fire Like This / VÖ 26.02.10 / Coop. Music-City Slang

Blood Red ShoesDer Name der Band geht auf die Schauspielerin Ginger Rogers zurück, die angeblich eine Stepptanz-Szene so oft wiederholen musste, bis sich ihre weißen Schuhe blutrot von den Wunden an ihren Füssen rot färbten.

Produziert wurde “Fire Like This” ebenso wie sein Vorgänger “Box Of Secrets” (2008) von Mike Crossey, der die Band hier zu ihren Punk- / DIY-Wurzeln zurückführt.

Wer sich als Ziel setzt, ein Album wie „Utero“ von Nirvana zu machen, hat sich einiges vorgenommen. Ohne viel Schnickschnack und Effekte, präsentiert sich das britische Duo – bestehend aus Laura-Mary Carter und Steven Ansell – auf ihrer zweiten Platte.

Eins vorab: ich glaube, die Platte ist im Sektor Pop-Rock eines der Highlights des noch so jungen neuen Jahres. Dominiert wird das 10 Lieder starke Paket von den rohen Gitarrenriffs von Steven Ansell, und die Stimme von Laura-Mary Carter fügt sich ein, als gehöre sie seit Anbeginn zur Gitarrenmusik.

Den Anfang macht “Don’t ask”, ein Stück, das fast schon poppig klingt, wären da nicht die bahnbrechenden Punkelemente wie Gitarren und Drums. In „When we wake“ hört man Lauras Stimme dann auch mal von softeren Tönen ummantelt und es bildet somit den Ruhepol der Platte. Vor Energie strotzend kommt “Heartsink” ums Eck, wo sich beide die Seele aus dem Hals rocken, stimmlich wie instrumental. Fast fröhlich, heiter wirkt dagegen “Follow the lines”. Das Ende bildet “Colours Fade”, welches bereits auf ihrer Myspace-Seite zu bewundern ist und mit grandiosen Gitarrenriffs und eingehenden Drums den krönenden Abschluss bildet. Von meiner Seite aus gehen beide Daumen hoch für dieses Kraftpaket an Musik!

Tracklist

1.Don’t ask
2.Light it up
3.It is happening again
4.When we wake
5.Keeping it close
6.Count me out
7.Heartsink
8.Follow the lines
9.One more empty chair
10.Colours fade

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