kinki-Charts: 90s Special
Ohne Musik geht bei uns nichts! In den kinki-Charts liefern wir euch wöchentlich den fettesten Sound, die neuesten Entdeckungen, die schönsten Klassiker, das beste Video und unser most beloved Album.

Dies ist wohl einer der privatesten Einblicke in mein Leben: 10 Lieder der 90er, die mir bis heute in Erinnerung geblieben sind. Erlebnisse von jüngst 11 Jahren bis 16 Jahren, von peinlich bis geil war alles dabei.
Die extrem peinlichen Erinnerungen habe ich euch erspart. Kein Take That (ich war nie wirklich Fan, aber der Hype war überall), keine Caught In The Act (sehr peinlich), kein David Hasselhoff (Gott sei Dank wurde “Looking for Freedom” 1989 veröffentlicht, puhh!), leider aber auch keine Rage Against The Machine (habe ich erst viel später entdeckt) oder Depeche Mode (auch erst 1999, durch meinen damaligen Freund entdeckt…). Es ist eine bunte Mischung aus Erinnerungen, die sicher viele von euch mit mir teilen, auch wenn man sich mittlerweile vielleicht dafür schämt. Aber ich würde mich freuen, euren absoluten favourite 90er-Song und die damit verbundene Erinnerung zu erfahren. Also postet was das Zeug hält!!!
1. The Verve – Bitter Sweet Symphony (1997)
Die unangefochtene No. 1, weil es mich an meinen verstorbenen Bruder erinnert, der meinen Musikgeschmack geprägt hat und “The Verve” damals von einem Irland-Trip mitbrachte.
2. Daft Punk – Around The World (1997)
Schuldisco! Ich war 14 und verliebt in den DJ – wegen dem ich meinen ersten Alkoholrausch hatte, weil ich ihm imponieren wollte. Dazu lieferte mir dieses Lied den perfekten “Rausch – Hintergrund”.
3. Faithless – Insomnia (1995)
An dem Lied kam wohl niemand vorbei. Diese einprägsame Stimme, top!
4. Technohead – I Wanna Be A Hippy (1995)
Okay, das ist eines der Lieder, die ich so heute wohl nicht mehr toll finden würde. Damals, 1995, hab ich es allerdings rauf und runter gehört. Es gab sogenannte Techno-Partys im Rückgebäude eines Restaurants, von 18 – 24 Uhr, und auch wenn meine Eltern mich jedesmal unter Protest schon um 20 Uhr abholten, war es dennoch jedes Mal ein berauschendes Erlebnis.
5. Eminem – My Name Is (1999)
Jeder hörte diesen Song. Em war einfach für damalige Verhältnisse ein absoluter “weisser” Vorreiter.
6. Green Day – Basket Case (1995)
Oh ja: ich, verliebt in einen Punker, den ich nur einmal kurz an einer Tramhaltestelle getroffen hatte und nie wieder gesehen habe. Damals war ich noch eher das brave Mädchen, das die Rebellion in den Augen des Unbekannten einfach nur wahnsinnig anziehend fand.
7. Snap! – Rhythm Is A Dancer (1996)
Wenn dieses Lied anfängt, muss ich schon grinsen, weil wir uns damals bei der Musik so unglaublich toll gefühlt haben, vor allem so trendy… hahaha!
8. Nirvana – Smells Like Teen Spirit (1991)
Mochte ich als junges Ding nur, weil mein Bruder es hörte und dabei immer wild durch sein Zimmer gesprungen ist, oder mit seinen Jungs abhing, die ich natürlich toll fand. Verstanden und geliebt habe ich Nirvana erst mit 14 oder 15 Jahren während meiner ganz eigenen Grunge-Phase.
9. Oasis – Wonderwall / Don’t Look Back In Anger (1995 / 1996)
Von diesem Song kann ich bis heute den Text auswendig. Ich könnte nicht mehr sagen, wie oft ich dieses Lied gesungen habe. Totaler Ohrwurm!
10. Beck – Loser (1994)
Was waren wir cool. Und dieses Lied war der Inbegriff dafür. Wippend, die ersten Zigaretten rauchend, sassen wir zusammen und sangen in furchtbarem Englisch mit. Den Text, abgesehen vom Refrain, habe ich nicht verstanden, aber wichtig für uns war auch nur der Refrain: “I’m a loser, baby – so why don’t you kill me?”
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Mein Album der 90er war eindeutig The Verve “Urban Hymns”. VÖ 1997 / Hut recordings
Wie oben bereits erwähnt, verbindet The Verve und mich ein ziemlich tragisches und demnach bindendes Verhältnis. Aber: sie haben mir auch den Weg bereitet, und zwar weg von der Hip-Hop- / Punk- / Popszene, der ich jeweils wahlweise nach Tagesform und Verliebtheitsgrad angehörte, hin zur Gitarrenmusik, der ich bis heute treu geblieben bin. Dieses Album, von traurig bis schön, beschrieb auf so wundersame Weise mein Gefühlschaos der Pubertät. Schienen sie mit “The Drugs Don’t Work” ein Lied nur für mich geschrieben zu haben, wenn schlimmer Liebeskummer oder Trauer um meinen Bruder mich zum Kiffen und Trinken zwangen und dennoch meinen Kopf nicht ausschalteten. Dieses Album höre ich heute noch gern und regelmässig. Es steht fest verankert in meiner “Must Have-Kollektion”.
Tracklist
1. Bitter Sweet Symphony
2. Sonnet
3. Rolling People
4. The Drugs Don’t Work
5. Catching The Butterfly
6. Neon Wilderness
7. Space And Time
8. Weeping Willow
9. Lucky Man
10. One Day
11. This Time
12. Velvet Morning
13. Come On
14. Deep Freeze
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Das Video der wieder aufkeimenden 90er war für mich Mark’Ohs “Tears Don’t Lie “.
Hilfe, was habe ich meine Eltern in den Wahnsinn getrieben mit diesem Lied. Kaum war es im TV, habe ich so laut und völlig dröhnend aufgedreht und bin dazu durchs Wohnzimmer gesprungen. Vorallem fand ich es so unglaublich modern, empfand es als so weit weg von den Culture Beat- und Dr.Alban-Videos.
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Als kleines Bonbon hier noch eine willkürliche Aufzählung von Dingen, an die ich unweigerlich denken musste, während ich diesen Artikel geschrieben habe und die auch euch ein bisschen in Erinnerung schwelgen lassen sollen…
Nelson Mandela / Tupac Shakur / Der grüne Punkt / Freddy Mercury / Monika Lewinsky / Generation Golf / Arschgeweihe / Diddl Mäuse / Ü-Eier Figuren sammeln / Tamagochi / Rollerblades / Buffalos / das erste Handy (meins: ein NEC G9) / Love Parade / Street Parade / Walkman / KiBa (für Alle zur Erinnerung: Kirsch-Bananensaft) / Titanic / Levis 501 / Gameboy / Schnuller sammeln und an Ketten binden / Boygroup-Wahnsinn / Roseanne / Lady Di / Melrose Place / Baywatch / Knight Rider / ROTE Jeans / Zöpfe auf der Seite tragen / GZSZ / Poesiealben / Freundschaftsarmbänder / endlich CDs… to be continued!!
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Kommentare (11)
Musik an die ich mich noch erinnern kann bzw. will:
Kommentar von Johnny Maniac — 20.02.2010 @ 11:18Blumentopf – Kein Zufall (1997)
Too Strong – Innercityfunk (1996)
Massive Töne – Kopfnicker (1996)
Die Fantastischen Vier – Die vierte Dimension (1993) und Die da!?! (1992)
Jeru The Damaja – Wrath Of The Math (1996)
Mobb Deep – Hell On Earth (1996)
wooah.. “Die da!?” ganz weit vorn.
Kommentar von Mista — 20.02.2010 @ 13:54Kommentar…
Kommentar von Preacher — 20.02.2010 @ 19:22Wir hatten sogar in der 5. oder 6. Klasse ne Playbackshow und ich war Thomas D. Haha.
Kommentar von Johnny Maniac — 20.02.2010 @ 19:23ICH SAG NUR DJ BOBO!!!
Kommentar von theresaparty — 20.02.2010 @ 22:42Wir haben ja iiimmer Mini Playbackshow gespielt! Da gabs Dr. Alban, Lucy Lectric, die Prinzen und die Pet Shop Boys, da haben wir inbrünstig Go West gesungen, ohne auch nur eine Ahnung zu haben, worum es darin geht!
Danach waren dann Freundeskreis mit ANNA und Leg dein Ohr auf die Schiene der Geschichte angesagt!
Kommentar von Anina — 21.02.2010 @ 09:36..oh je, stimmt das Mini Playbackshowfieber.. ich war Leadsängerin bei 4 non Blondes, mit nem Riesenzylinder auf dem Kopf und Gitarre.
Kommentar von Anna — 21.02.2010 @ 11:15BITTE NICHT DIE 90er!!!!
Kommentar von sue — 22.02.2010 @ 11:36die 90er waren die beste zeit der ever! das waren die 70er der neuzeit!
Kommentar von jake — 22.02.2010 @ 11:37so so die 90er die Beste zeit, ist klar!! Buffalos??? Raves?? das war toll????
Kommentar von christin — 22.02.2010 @ 11:40das war die schlimmste Dekade seit den Flimstones
ach komm schon, es war unsere Jugend! Sicher sind davon viele Sachen heute einfach nur peinlich und auch ich hasste Buffalo’s, aber es sind Errinnerungen!!
Kommentar von Anna — 22.02.2010 @ 12:02