Hennes kleiner Musikladen: …Snoop Dogg treibt’s in der Löffelchenstellung
Snoop Dogg – Death Row: The Lost Sessions Vol1
Snoop Dogg ist cool, Snoop Dogg ist reich, Snoop Dogg ist der Fleisch gewordene “American Dream” – leider nur etwas dunkler als die Erfinder dieses ach soo tiefgründigen Attributs es ursprünglich geplant hatten.
Ätsch, Uncle Sam, jetzt bekommst Du alles zurück und zwar dreifach: Erstens in Form immer dämlicher daherkommender Mainstream-Reimerei. Zweitens in Form von immer dämlicher daherkommenden Mainstream-Reimern. Und drittens, weil dieser Schund das Einzige ist, warum man in den Staaten überhaupt von so etwas wie Kultur sprechen kann.
Darwin lässt grüssen. Und der hatte zumindest annähernd so etwas wie eine Ahnung.

Schlaues Köpfchen, aber die falschen Freunde: Stephen Hawking. Brachte Snoop ihn zu Nutten und Weed?
Snoop Dogg kann rappen und Stephen Hawking ist der Erfinder der Löffelchenstellung
Snoopy kann’s einfach nicht lassen. Oder sagen wir lieber: er kann einfach nicht genug bekommen. Ständig zwischen “hochtrabender” Schauspielerei und Wortkreationen auf Grundschulniveau hin- und hergerissen, ist der Kerl auch noch Clown, Moderator, Mode verkaufende Bohnenstange und Produzent verschmuddelter Nakedei-Filme, die noch nicht einmal das Zeug dazu hätten, Stephen Hawking eine Errektion in den Schoss zu zaubern. Und dieser ergiesst sich ja nur schon beim Gedanken an antimaterielle “Löcher“.
Ronald MCDonald hat keinen Bock auf Homies, aber auf “Beef”
Vielleicht sollte man ja mal das Universum befragen, warum es immer wieder die Grossen ihrer Zunft sind, die mal ganz klein auf der Strasse als Geheimtipp angefangen und nun die Wampe nicht mehr voll genung bekommen können. Und mal ganz im Ernst Freunde, Snoop Dogg mit Plautze, das will doch keiner sehen. Höchstens im gelben Strampler und mit roten Ringelsöckchen. Wobei man sich sicher sein kann, dass Ronald Mc Donalds bestimmt keinen Bock drauf hat, sich seinen Job, von “einem aus dem Ghetto” klauen zu lassen. Ich glaube, dass der Rotschopf eine ziemlich harte Rechte zu bieten hat – bei der Ernährung…
Das Orakel von Delphi als Dönerbude – 4.50- für “schafe” Erkenntnisse
Hätte das Orakel von Delphi damals solch einen akkustischen Wahnsinn vorhergesagt, man hätte diese Bruchbude schon viel früher dem Boden gleichgemacht und eine Dönerbude darauf errichtet. Schön mit viel Scharf, aber ohne Zwiebeln, denn die indizierte Mundfäulnis kommt in Form zweitklassiger Rapzutaten, die als “andalusisches Sandwich mit frischen Salaten und knusprig-saftigen Schnitzen des besten Fleisches freilaufender Bio-Kälber” getarnt werden. Billiger Döner als Rapalbum – da wird doch die Sauce im Brot sauer.
Scheiss Köter, dem man doch nicht böse sein kann
Was macht man mit einem Hund, der zu alt ist? Man schläfert ihn ein. Snoopy hingegen werfen wir immer mehr Chappi vor die Füsse. Und was bekommen wir dafür zurück? Liebe? Kuscheleinheiten? Uneingeschränkte Hingabe? Nö, der Köter beisst uns mit seinem Gedudel noch frech in die Wade und wedelt mit dem Schwanz. Aber auch bei Snoop ist das Problem nicht der Hund, sondern der Besitzer. Wir sind ja selber schuld und lassen es mit uns machen: Wir summen mit, wir tanzen in den Clubs und wir kaufen die Platte. Wenn doch nur einer den ersten Schritt wagen würde und ausspärche, was Sache ist: bei Snoop kauft man nicht den Prachtrüden im Sack, sondern die Katze. Und die sind ja bekanntermassen nicht ganz so musikalisch…
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Kommentare (7)
Groovy
Kommentar von Luc — 09.10.2009 @ 14:15Yeah, das ist es!
Kommentar von Marie — 09.10.2009 @ 15:33Hey,
Kommentar von Ronald_McDonald — 09.10.2009 @ 15:46danke für deine netten Worte. Snoop ist so doof, so dass wir ihm den Cheesburger nicht für einen Euro verkaufen, sondern für 1,20
What the…
Kommentar von Fiddy — 09.10.2009 @ 16:43Was ist das denn für ne kranke Scheisse
Kommentar von Anonymous — 09.10.2009 @ 21:39Yeah. Sag, wie es ist!
Kommentar von Nüümen — 11.10.2009 @ 16:51Like a Prayer!
Kommentar von Anonymous — 13.10.2009 @ 13:58