Review: Get Well Soon – Theaterfabrik München
Konstantin Gropper – dieser Name ist wohl den wenigsten von euch ein Begriff. Aber unter seinem Musikprojekt Namens “Get Well Soon“ klingelt’s schon eher, oder? Der 27-jährige Wunderknabe aus Biberach, hat gerade sein neues Album “Vextations” veröffentlicht und stand am Dienstag in der Theaterfabrik seinen Mann und hinterliess bleibenden Eindruck bei mir.
Festgemeisselt stand er mit seiner Gitarre auf der Bühne, eine oppulente Bühnenshow sucht man hier vergebens. Vibraphon, Marimbaphon und Harmonium, all das ist Get Well Soon. ABER, mehr würde auch nicht passen. Seine Songs – inspiriert von der antiken Philosophie des Stoizismus, sprudeln über vor seltsamen Geschichten, ja, fast schon märchenhaft. Teils sehr ernste schwere Töne machten es live aber zu einem echten Erlebnis. Schwarz-weisse Bilder als Hintergrundsdekoration bestärkten die Ernsthaftigkeit seiner Lieder.
Das Publikum: sehr gemischt, emolastige Jungs (der Männeranteil war erschreckend hoch) und das typische Indiepublikum eben.
Wer es verpasst hat hinzugehen, hat hier die Gelegenheit, reinzuhören.
Fotokredit: Christoph Zippel/München
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Kommentare (1)
don´t call me emolastig
Kommentar von j. — 02.03.2010 @ 17:00