Die mit der tollen Tolle: Paloma Faith

Seid ihr auch schon öfters an Konzerten gestanden, bei welchen der Künstler oder die Künstlerin irgendwie nicht annäherungsweise an die Stimme auf der Platte rankommt, die ja eigentlich der gleichen Person angehören sollte? Oder habt ihr beobachtet, dass der Mund des Sängers dem Playback hinterher zieht, und die Musik somit ungeniessbar macht?
Diese Wahrnehmungsverzerrung und den Mili-Vanili-Effekt sucht man – Gott sei es gedankt – bei Paloma Faith vergeblich. Alles andere dafür schon.
Eine unglaubliche Bühnenpräsenz, eine angenehme und ausgelassene Stimmung, Bandmitglieder, die nicht nur als Dekoration irgendwo an einem Musikinstrument rumklimpern, sondern fester Bestandteil der Ästhetik sind und für die Musik leben.
Natürlich hat auch der englische Humor bei ihrem Auftritt nicht gefehlt und so wurden doch auch die (nennen wir sie mal die Leute vom langweiligen Ecken), die sich darin übten Stein zu spielen, ab und zu aus ihrer lethargischen Pose gerissen und ein Lächeln zauberte sich auf ihr Gesicht. Die Paloma kann eben wirklich alles…

Lohnenswert ist ebenfalls ein Blick in ihre Tour-Tagebücher. Hier mal ein kleiner Einblick zum Geniessen…
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Kommentare (1)
Yeah! Deine Tolle war aber auch nicht zu verachten, Süsse!
Kommentar von anja — 09.03.2010 @ 13:26