Carrotmob: Das Gegenteil eines Boykotts

Was in San Francisco seinen Ursprung fand, zog weite Kreise bis nach Berlin und kommt bald auch in die Schweiz nach Basel. Bereits plant ein weiteres Initiativ-Komitee einen weiteren Carrotmob in Zürich.
Die Idee ist mehr als simpel: Geschäfte sollen einen gewissen Prozentsatz der Einnahmen dafür einsetzen, dass ihr Geschäft umweltverträglicher umgebaut wird. Stattfinden wird der Carrotmob immer in dem Geschäft, welches bereit ist, am meisten Prozente dem Klima zuliebe abzugeben, um langfristig die CO2-Bilanz des Geschäftes zu verbessern. Im Gegenzug mobilisiert Carrotmob dafür die Masse dazu, genau nur in diesem Geschäft einkaufen zu gehen.
Die bisherige Resonanz war immens. Meterlange Menschenschlangen bildeten sich vor den Geschäften, die Leute mussten sich regelrecht die Füsse wund stehen, bis sie einkaufen konnte. In Basel schlug sich der Alban Market mit 50% klar zum Sieg durch und wartet am 7.August gespannt mit vollen Regalen auf die Teilnehmer. Also, tut dem Klima und eurem Gewissen was zugute und unterstützt Carrotmob.
Wann: 7. August 2009
Wo: Alban Market, Klybeckstrasse 101, Basel
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Kommentare (2)
“Meterlange Menschenschlangen bildeten sich vor den Geschäften”. Schon krass!
Kommentar von HP. Hürlimann — 06.08.2009 @ 08:55[...] erfolgreich durchgeführten Carrotmobs in Basel, Zürich und Stans findet nun auch erstmals in Bern der umgekehrte Boykott statt. Die Idee [...]
Pingback von » Erster Carrotmob in der Stadt Bern - Blog – kinkimag.com — 04.08.2010 @ 13:00