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Am Puls der Margin

margin5Heute ist Sommer in London und ich lasse bei einer Tasse Tee für 1.50 Pfund, auf dem Dach eines kleinen Cafés in Shoreditch, die Margin Revue passieren. Nicht alles ist teuer in London. Oft trifft man unvermittelt Kostbarkeiten.

Die Tradeshow, die wir im Frühjahr schon besuchen durften, fühlte sich auch dieses Mal wieder ganz besonders an. Ungezwungen und echt, wie die Mode Londons. Als wäre alles Intuition und Zufall. Für jeden etwas dabei.

So stolperte ich dort über Candy-Schmuck von “Girl From Blue City”, der mir zwar das Wasser im Mund zusammen laufen ließ, aber keine klebrigen Finger machte. Rhian Lewis gestaltet seit fünf Jahren qualitätvollen Schmuck und greift dabei bewusst auf farbenfrohen Retrokitsch und Pop Art zurück.

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Als nächstes kitzelten mir die Prints von Mr. Wingate die Augen. Seine besonderen Shirts, die er im Osten Londons druckt, sind teils von der Op-Art inspiriert. Dagegen spielt seine Hochhausserie mit dem Standpunkt des Betrachters, der sich fragen muss, bin ich Frosch oder Vogel.

Jojo and Mac lassen sich von dem Lieblingsstück der Queen inspirieren, das Strickjäckchen. Heraus kommt ein klassisch strenger Schnitt, der mit verspieltem Design und Applikationen funkelt.

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Ein Hoch auf Odysseas, der es schafft den Querdenkern und jungen Genies der Modeszene eine Plattform zu bieten. Dank der Margin wird der Puls des Londoner Mode- und Lebensstils greifbar.

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