Do Not Touch The Artwork
Die Arbeit des gelernten Bildhauers Jiri Geller kombiniert die finnischen ästhetischen Stärken wie Minimalismus, den Fokus auf das Wesentliche und die Faszination für neue Technologie mit seinem eigenwilligen, bissigen Stil und schafft so "post-national, mind-fucker nihilism".
Gellers Skulpturen weisen zwar Züge von Pop-Art auf, sind jedoch weitaus kritischer und subversiver. Bewusst spielt er auf die Pop-Art Ästhetik an, indem er sich mit der Mainstream-Kultur um ikonische Disney-Figuren auseinandersetzt, so zeigt "Do Not Touch The Artwork" ein von einem Holzsarg erschlagenen Mickey Mouse oder "Dead Boy" eine Kopfskulptur eines Dornenkranz-tragenden Donald Duck. Die morbid-skurrilen Plastiken werden aus Harz oder Fieberglas gefertigt und anschliessend mit Autolack auf Hochglanz poliert. So legt Geller einen düsteren Mantel um die poppige Welt von anthropomorphen Maskottchen amerikanischer Grosskonzerne.
Verwandtschaft mit dem "Mentalisten" Uri Geller ist übrigens ausgeschlossen, der Punkrocker hat aber Verständnis für diese Assoziation: "Uri is friends with Michael Jackson – that is cool. And both Uri and I do tricks for a living. I like the way that people get suspicious when thinking they might be being cheated. Like: 'Could this guy’s name really be Jiri Geller?' Well, they should be suspicious. We’ve all been cheated big time." Auf alle Fälle darf der Houdini-Verschnitt nie auf Gellers Werke losgelassen werden, sie laufen sonst Gefahr, verbogen zu werden. Und das wäre jammerschade.
Mehr Infos gibt es auf der Website von Jiri Geller.
Text: Audrey Djouadi












Kommentare (3)
huere geile töggelichaste!!!!
von goalie am 29.11.2011 15:19AUDREY DU BISCH DIE BEEEESCHT!
von jvvb am 5.12.2011 17:59