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Ich sehe was, was du nicht siehst

Am 23.1.2012 1 Kommentare
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Von lustig über grotesk bis hin zu traurig und erschreckend: Google Street View fängt die ganze Welt digital ein und hinterlässt ein scheinbares Abbild der Realität. Und wie wir wissen, ist die Realität nicht perfekt, sondern sorgt mit Unerwartetem hinter der Fassade für Überraschungen.

 

Der Kanadier Jon Rafman nahm die Bilder von Google Street View unter die Lupe und siehe da: Auf den Aufnahmen verstecken sich nackte Männer, lustige Tiere, wartende Prostituierte, Unfälle und noch mehr Ungeahntes. Ob Google mit diesen kleinen Schönheitsfehlern gerechnet hat oder diese gar absichtlich nicht retuschierte, wissen wir nicht, doch eigentlich liefern sie ein besseres Abbild unserer Welt, als manch andere Bilder der Erde. Denn unsere Welt ist nicht normal und was sie ausmacht sind diejenigen Dinge, die aus der Reihe tanzen.

 

 

Obwohl das Projekt "The Nine Eyes of Google Street View" nicht das neueste ist und es der eine oder andere schon gesehen haben mag, lohnt sich, ein (zweiter) Blick auf die von Jon Rafman zusammengetragenen Bilder jederzeit. Wer weiss, vielleicht entdeckt man bei genauerem Hinsehen ja sogar den Nachbarn, der nackt auf der Sonnenbank liegt…

 

Mehr Infos zu Jon Rafman und seinen Projekten gibt es auf seiner Website.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Text: Sascha Komenda

Fotos: Jon Rafman / Google Street View

Tags: jon rafman, google, streetview, kunst, fotografie

Kommentare (1)

  • geile idee aber echt

    von roman am 18.2.2012 14:45

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