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Enfant Terrible mal ganz nett

Am 5.3.2012 1 Kommentare
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We Are Enfant Terrible sind drei Musiker aus Frankreich, die sich gern kindisch benehmen und Witze reissen. Leadsängerin Clo, der Keyboarder und Gitarrist Thomas sowie der Schlagzeuger Cyril mögen ausserdem Videogames so sehr, dass sie die Töne des Nintendo Gameboys in ihren Sound integrieren.

Das Resultat lässt sich hören: eine Mischung aus Electro Dance, Synthiepop, Indierock und 8-Bit-Musik, zu der es sich wunderbar tanzen lässt. kinki traf das französische Trio nach ihrem Auftritt im Zürcher Club Hive und sprach mit ihnen über Urlaub, liebste Reiseziele und das Leben ohne Facebook.

kinki magazin: Eure Band heisst 
We Are Enfant Terrible. Seid ihr wirklich schlimme Kinder?
Clo: Irgendwie schon, das sind wir manchmal. Sicherlich sind wir Kinder, aber ich weiss nicht, ob wir wirklich schlimm sind.
Cyril: Wir können sehr nett sein und manchmal auch böse. Wir wissen uns zu benehmen, aber wenn wir keine Lust dazu haben, dann sind wir böse.
Clo: Wir sind auf jeden Fall sehr kindisch und reissen dauernd schlechte Witze.
Cyril: Terrible kann auf Englisch auch mit dem Wort horrible übersetzt werden, das heisst dann, dass du scheisse bist.
Clo: Eigentlich ist es lustig, da es auch auf Englisch terrible entweder super oder unheimlich schlecht bedeutet. Wir mögen das, wir können gleichzeitig cool oder echt schlimm sein.

Was bedeutet Urlaub für euch?

Clo: In meinem Kopf sehe ich Meer, Sand und solche Sachen. Schlussendlich ist es jedoch meistens einfach im Bett entspannen und albernes Zeugs im Fernsehen schauen…
Cyril: Für mich bedeutet Urlaub kein Telefon und kein Computer.
Clo: Ja, aber das ist echt hart, ohne Facebook könnte ich nicht sein.
Cyril: Ich war erst kürzlich in Bali, wo ich ohne Computer unterwegs war. Obwohl es dort sehr laut und hektisch war, reisst es dich aus deinen Gewohnheiten. Da bist du so weit weg von den Dingen, die du normalerweise tust, und obwohl du viel unternimmst, entspannt sich dein Gemüt.
Thomas: Für mich gilt dasselbe. Kein Telefon, kein Computer und Gartenarbeit. Sich um Pflanzen kümmern und diese zum Wachsen zu bringen. Ich hab sogar Hühner zu Hause.

 


Welches ist euer liebstes Ferienziel?

Clo: In Frankreich liebe ich die Bretagne, weil es dort mit den Meer und den Felsen sehr entspannend ist. Dort kannst du einfach fischen gehen, ohne dass sich jemand darum kümmern würde, wie du aussiehst. Zudem würde ich gerne nach Japan reisen, obwohl es dort verrückt zu und her geht und es weniger Ferien wären.
Cyril: Ich liebe alle asiatischen Länder. Es ist dort alles so weit weg von den Gewohnheiten, die wir hier haben. Selbst wenn ich dort geschäftlich unterwegs bin, fühlt es sich wie Ferien an. Ich liege da zwar nicht am Strand, doch nur schon Neues zu sehen ist für mich wie Ferien. Wir besuchen viele Länder der Musik wegen, wie beispielsweise die USA und Kanada, und weil wir dort schon wegen dem Geschäft waren, möchte ich dort nicht noch in die Ferien fahren. Wenn wir dort jedoch nicht gespielt hätten, würde ich in diesen Ländern sicherlich gerne Ferien machen. Da wir da jedoch schon mal waren, will ich nicht nochmals zurück und besuche lieber andere Länder.
Thomas: Ich weiss nicht, welches meine liebste Feriendestination ist. Vielleicht Neuseeland, dort war ich nämlich noch nicht. Oder Australien. Aber morgen werde ich vielleicht an einen anderen Ort reisen wollen, ich weiss es nicht.


Viele verbinden Musik mit Ferien oder Freizeit. Geht es euch genauso? Gehören Musik und Ferien zusammen?

Clo: Musik ist für uns Geschäft, doch ich könnte mir Ferien ohne Musik nicht vorstellen. Im Urlaub tanze ich zu jeder Musik, sogar zu solcher, die ich in meinem alltäglichen Leben nicht höre oder mich fast schäme, zu hören.

Thomas: Für mich gehört Jazz oder Bossa Nova zu Ferien.
Cyril: In den Ferien spiele ich nicht gerne Musik, sondern höre diese einfach. Denn wenn ich arbeite, produziere ich Musik und in den Ferien höre ich Musik, sauge sie sozusagen in mich auf und versuche, das Gehörte in unsere eigene Musik einzuarbeiten.

Eine eurer gemeinsamen Leidenschaften sind Videogames. Ist das Leben für euch ein Spiel?

Cyril: Ja!

Thomas: Nein!
Clo: Das ist das Spiel. Manchmal ja, manchmal nein. Allein der Tod unterscheidet das Leben von Spiel, denn wenn du im richtigen Leben stirbst, dann bist du wirklich tot.
Cyril: Man kann das Leben schon als Spiel betrachten, denn man muss Entscheidungen treffen und versucht in jedem Augenblick Spass zu haben.
Clo: Manchmal denke ich, mein Leben sei wie ein Tetris-Spiel. Man muss die Löcher füllen und die passenden Stücke zusammenführen.

 

 


Text und Interview: Sascha Komenda

Fotos: Stephane Herve

Mehr Infos zu We Are Enfant Terrible gibt es auf ihrer Website.

Tags: musikinterview, Interview, musik, we are enfant terrible, Electro, 8 bit, rock

Kommentare (1)

  • If it was up to me, no. The cameras, even gotuhh the D7000 replaces the D90, are on the same level. The D7000 is more of a serious camera, but if I could recommend something, I'd tell you to keep the D90 and buy a cheaper DSLR with good video capabilities (possibly the D5100). Then you'd have a main camera and a video/backup camera. You could then replace the D90? for a full-frame. If you don't think you need the two cameras, get the D7000 as it has almost everything you need.

    von Chellapandiyan am 13.4.2012 18:41

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