Pawel Jaszczuk - Dark Side of Tokyo
In der Ausgabe Nummer 18 unseres Magazins bescherte uns der Fotograf Pawel Jaszczuk einen interessanten Einblick in die alkoholischen Exzesse Japanischer Geschäftsmänner, deren Rauschschläfchen der 31-Jährige bei seinen nächtlichen Spaziergängen durch seine Wahlheimat Tokyo auf Celluloid bannte.
Doch nicht nur die alkoholischen Exzesse der Japaner, sondern auch alle anderen, noch so dunklen Eigenschaften und Eigenheiten seiner Mitmenschen faszinieren den in Warschau geborenen Pawel seit er vor acht Jahren mit der professionellen Fotografie begonnen hat: "Jeder Mensch hat seine Geschichte, mich interessieren vor allem die dunklen Seiten der Leute, Dinge, die man vorher in dieser Art noch nie gesehen hat". So fühlte sich Pawel denn auch vom zwielichtigen Flair Tokyos S /M-Parties, Bondage-Shows und Filmdrehs angezogen, wo er das bizarre Treiben der sonst als äusserst zurückhaltend bekannten Japaner dokumentierte: "Ich brauchte zweieinhalb Jahre für das Projekt Kinky City und opferte viele schlaflose Nächte für dieses Projekt. Was ich dokumentiert habe ist jedoch lediglich ein winzig kleines Bruchstück dieser riesengrossen Underground-Szene. Ich hoffe, ich werde irgendwann mal die Zeit finden, mich noch näher damit zu befassen", kommentiert Pawel seine Vorliebe für die sexuellen Abgründe der Metropolenbewohner.
Wir werden also von Pawel auch weiterhin tiefe Einblicke in die Nebenschauplätze Tokyos sehen, Plätze, an die sich Touristen nicht vorwagen durch sein Kameraobjektiv beäugen dürfen und kulturelle Phänomene aus einem äusserst ästhetischen und stets emotionalen Blickwinkel betrachten.
Das Projekt "Pink Sumo" wird derzeit in der Galerie Julies Julian in Kopenhagen ausgestellt, "Kinky City" kann ab März dieses Jahres in der Krakauer Galerie Pauza bewundert werden.

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