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Daniel Everett - Zarte Verlassenheit

Am 24.10.2011 1 Kommentare
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Der Künstler Daniel Everett hat wenig mit dem gleichnamigen Pirahnã-Sprachforscher zu tun. Die Welt des Fotografen ist weniger der üppige Urwald, denn die des modernen Menschen. Minimalistisch und in zartblassen Farben trumpft die Kunst des in Chicago wohnhaften Amerikaners auf.

 

Daniel Everett fängt zerstörte Umwelten, verlassene Gelände und menschenleere Räume ein. Mit einem ungewohnten Hauch Hoffnung und unerklärlichen Optimismus lichten die Werke einen Moment der Tristesse ab. Vielleicht liegt es an diesem Gefühlswiderspruch, dass die Bilder von Daniel Everett das Gedächtnis der Betrachter nachhaltig prägt. Vielleicht ist es auch die ungewohnte Sterilität, welche die Fotografien ausstrahlen.

 

Der ehemalige Fotografie-Student der Brigham Young University und der School of The Art Institute of Chicago teilt nicht nur seine Werke, sondern auch sein Wissen. An der Brigham Young University unterrichtet er als Gastdozent das Fach "New Media", während seine Kunst in Museen wie The Museum of Contemporary Art oder in Magazinen wie dem Index Magazine bestaunt wird.

 

Mehr von Daniel Everett seht ihr auf der Website des Künstlers.

Tags: maschinen, daniel everett, Fotografie

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