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Boris Hoppek - Puppenscharade

Am 20.1.2010 3 Kommentare
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Grosse Augen machten die Besucher des Fumetto 2008, als sie in die Räumlichkeiten der Kunsthochschule in der Luzerner Altstadt eintraten und sie eine beinahe raumfüllende, überdimensionale Kuh mit noch grösseren Augen erschreckte. Diese Installation kreierte Boris Hoppek eigens für das Comix-Festival.

Noch mehr Bekanntheit erlangte der deutsche Künstler hingegen mit einem kommerzielleren Auftritt: Seine typischen Puppenkreaturen mit den grossen Augen liess er im Opel Werbespot sich ins Nachtleben stürzen. Abgesehen von dieser Gastrolle schwimmt der Künstler – seinen Wurzeln, die im Street-Art- und Graffiti-Bereich liegen, treu – stets gegen den Strom.

Gekonnt verwendet Hoppek in seinen facettenreichen Werken niedliche oder schöne Geschöpfe zur Gesellschaftskritik. Die zahlreich verwendeten Techniken resultieren denn auch in unterschiedlichsten Medien wie Wandmalereien, Illustrationen, Fotografien, Skulpturen oder Puppen. Allesamt verbinden sie Charaktere, die Geschichten über Tabus, Gewalt, Rassismus, Prostitution und Pornografie erzählen.

 

Tags: zeichnung, illustrationen, boris hoppek

Kommentare (3)

  • So cool, unglaublich!

    von Anonymous am 28.1.2010 10:46
  • flxrowzpxomathjqmtuqqznnblyxhc

    von qyuzmy am 29.1.2010 11:09
  • flxrowzpxomathjqmtuqqznnblyxhc

    von qyuzmy am 29.1.2010 11:09

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