Benjamin Edmiston - Schlangen, Vasen und Köpfe
Die grossen, flächigen Köpfe des amerikanischen Künstlers Benjamin Edmiston erweisen voll von Farben und surrealen Nebensächlichkeiten ihrem Medium, der Malerei, alle Ehre. Es sind primitive, oft bärtige Gesichter, die mit oder ohne Torso als Hauptcharakteren seine Bildwelt dominieren und sich dort, mit sich wenden Schlangen, Pflanzen, abgetrennten Armen, Blumentöpfen und Vasen kurz schliessen.
Was sich etwas unheimlich anhört, ist in Wirklichkeit seltsam und eigen, aufgrund der Komposition und der intensiven Farbskala aber durchaus ansprechend. Denn Edmistons Herangehensweise ist eine erzählerische: Jedes Bild hat eine Geschichte zu beschreiben, welche der sogenannte "Folk-Artist", der angibt starke Einflüsse von seiner Erziehung in Pennsylvania zu haben, mit seinem einzigartigen, visuellen Vokabular zu erzählen weiss.
Benjamin Edminston spricht von einer linearen Qualität, die sich durch seine Bilder zieht, für ein Bild nimmt der Künstler das letzte Bild als Ausgangspunkt, inhaltlich bedeutet dies, dass sich eine Idee meist über mehrer Bilder zieht.
Die farbenfrohe, etwas schräge, aber sicher bekömmliche Welt Edmistons gibt

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